Auf einen Blick

Pressemitteilung

157/2015/34/C
München, den 12. Juni 2015

Fleischerzeugung in Bayern im ersten Quartal 2015 leicht gestiegen

Zunahme insbesondere beim Rindfleisch

 
Im ersten Vierteljahr 2015 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen knapp 202 000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum eine Zunahme um 2 200 Tonnen bzw. 1,1 Prozent. Maßgebend hierfür war insbesondere die Steigerung beim Rindfleisch um gut 1 300 Tonnen (1,7 Prozent) auf 79 100 Tonnen. Zwar wurde mit gut 122 000 Tonnen auch mehr Schweinefleisch als in den ersten drei Monaten des Vorjahres produziert, der Zuwachs betrug jedoch lediglich knapp 700 Tonnen bzw. 0,6 Prozent.

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden von Januar bis März 2015 in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 201 800 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt.

 
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies eine Steigerung um fast 2 200 t bzw. 1,1 Prozent. Auf Schweinefleisch entfielen 60,5 Prozent der gesamten Schlachtmenge. Gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres erhöhte sich die Schweinefleischproduktion geringfügig um knapp 700 t bzw. 0,6 Prozent auf 122 100 t.

 
Die Zahl der geschlachteten Schweine stieg hierbei wegen des etwas höheren durchschnittlichen Schlachtgewichts im gleichen Zeitraum nur um 0,4 Prozent (5 000 Tiere) auf 1,27 Millionen. Gut 64 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (48 000 t bzw. 39,3 Prozent) und Oberbayern (30 300 t bzw. 24,8 Pro-zent) erzeugt.

 
39,2 Prozent der Schlachtmenge entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Mit 79 100 t war die produzierte Fleischmenge um 1,7 Prozent (1 300 t) höher als im ersten Quar-tal des Vorjahres. Die Zahl der geschlachteten Rinder nahm hierbei um 1,8 Prozent (4 100 Tiere) auf 228 900 zu.

 
Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 23 500 t (Anteil 29,7 Prozent) sowie in Schwaben mit 21 100 t (26,6 Prozent). Die verbleibende Schlachtmenge von gut 600 t verteilte sich insbesondere auf Schaffleisch (500 t) sowie in geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch.

 
Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, liegt der Anteil beim Schweinefleisch lediglich bei rund neun Prozent.



Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Schlachtaufkommen aus gewerblichen Schlachtungen und Hausschlachtungen von Tieren in- und ausländischer Herkunft
in Bayern im ersten Quartal 2015 nach Regierungsbezirken

Gebiet

Insgesamt

davon

Rinder
zusammen

davon

Schweine

Schafe

Ziegen

Pferde

Ochsen

Bullen

Kühe

weibl.
Rinder1)

Kälber

Jungrinder

Tonnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oberbayern

 

 53 989 

 23 532 

  426 

 10 888 

 7 477 

 4 497 

  158 

  86 

 30 311 

  132 

  8 

  6 

Niederbayern

 

 56 207 

 8 162 

  43 

 5 001 

 1 581 

 1 452 

  53 

  31 

 47 982 

  45 

  2 

  16 

Oberpfalz

 

 10 376 

 6 380 

  35 

 1 711 

 3 127 

 1 439 

  30 

  39 

 3 923 

  52 

  8 

  13 

Oberfranken

 

 29 564 

 10 670 

  28 

 3 866 

 4 956 

 1 733 

  47 

  40 

 18 858 

  20 

  3 

  13 

Mittelfranken

 

 16 823 

 7 219 

  24 

 2 849 

 2 861 

 1 403 

  58 

  23 

 9 479 

  118 

  2 

  6 

Unterfranken

 

 8 330 

 2 127 

  28 

 1 026 

  591 

  434 

  39 

  9 

 6 120 

  77 

  3 

  3 

Schwaben

 

 26 546 

 21 059 

  199 

 8 276 

 9 283 

 3 093 

  158 

  51 

 5 378 

  103 

  4 

  2 

 

Bayern 1. Vj.  2015

 

 201 835 

 79 149 

  782 

 33 617 

 29 876 

 14 051 

  544 

  279 

 122 051 

  547 

  30 

  59 

1. Vj. 2014

 

 199 682 

 77 802 

  765 

 34 069 

 28 946 

 13 221 

  497 

  303 

 121 383 

  396 

  17 

  84 

Veränderung

 

 

absolut

 

 2 153 

 1 347 

  17 

-  452 

  930 

  830 

  47 

-  24 

  668 

  151 

  13 

-  25 

%

 

  1,1 

  1,7 

  2,2 

-  1,3 

  3,2 

  6,3 

  9,4 

-  7,8 

  0,6 

  38,2 

  73,6 

-  30,1 

___________

1) Ausgewachsene weibliche Rinder, die noch nicht gekalbt haben (Färsen).



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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.