Auf einen Blick

Pressemitteilung

16/2015/53/G
München, den 28. Januar 2015

1,5 Prozent mehr Ausfuhren und 2,3 Prozent mehr Einfuhren in den ersten elf Monaten 2014

Bayerns Exporteure und Importeure mit neuen Spitzenergebnissen in 2014?

 
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die bayerische Wirtschaft im November 2014 nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 14,4 Milliarden Euro, 0,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 13,0 Milliarden Euro (+5,3 Prozent). – In den ersten elf Monaten 2014 zusammen exportierte Bayern Waren im Wert von 156,4 Milliarden Euro (+1,5 Prozent gegenüber dem Vorjah-reszeitraum) und importierte Waren im Wert von 138,7 Milliarden Euro (+2,3 Prozent). Die Zuwächse in den ersten elf Monaten 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum lassen sowohl für die Ausfuhren als auch für die Einfuhren Bayerns neue Rekordmarken für das Jahr 2014 erwarten.

 
Die bayerische Wirtschaft exportierte nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik im November 2014 Waren von gut 14,4 Milliarden Euro, dies sind 0,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In die EU-Mitgliedsstaaten gingen Waren im Wert von knapp 7,8 Milliarden Euro (+2,3 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von fast 4,8 Milliarden Euro in die Euro-Länder geliefert (-2,8 Prozent).

 
Im November 2014 importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von knapp 13,0 Milliarden Euro (+5,3 Prozent). Waren im Wert von rund 7,9 Milliarden Euro (+10,9 Prozent) bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union, darunter kamen Waren im Wert von nahezu 4,7 Milliarden Euro aus den Ländern der Euro-Zone (+7,9 Prozent).

 
Die wichtigsten Ausfuhrländer Bayerns im November 2014 waren die USA (13,3 Prozent), China (8,7 Prozent) und das Vereinigte Königreich (8,1 Prozent). Die bedeutendsten Einfuhrländer waren Österreich (9,5 Prozent), China (7,5 Prozent) und die Tschechische Republik (7,3 Prozent).

 
Die höchsten Anteile an den bayerischen Exporten erzielten im November 2014 „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ (21,2 Prozent), „Maschinen“ (15,5 Prozent), und „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (8,2 Prozent).

 
Die wichtigsten Warenuntergruppen bei den Importen waren „Maschinen“ (10,3 Prozent), „Erdöl und Erdgas“ (8,9 Prozent) und „Fahrgestelle, Ka-rosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (8,2 Prozent).

 
Von Januar bis November 2014 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von gut 156,4 Milliarden Euro (+1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und ein Importvolumen von über 138,7 Milliarden Euro (+2,3 Prozent).

 
Die Zuwächse bei den Exporten bzw. Importen in den ersten elf Monaten 2014 lassen vermuten, dass im Jahr 2014 die bisherigen Höchststande bei den Exporten aus dem Jahr 2013 und bei den Importen aus dem Jahr 2012 überboten werden.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im November 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




Der Außenhandel Bayerns im November und im Jahr 2014

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

November

Europa

8 927 550

0,2

9 229 583

8,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

7 750 959

2,3

7 893 283

10,9

dar.

Euro-Länder

4 788 499

-2,8

4 686 570

7,9

dar.

Frankreich

 978 300

-0,5

 518 069

3,3

Italien

 859 849

-0,7

 871 632

7,5

Österreich

1 078 571

-6,3

1 234 179

-3,2

Vereinigtes Königreich

1 166 393

24,1

 455 680

13,1

Tschechische Republik

 466 385

-1,7

 946 131

2,6

Afrika

 258 751

15,6

 281 959

-33,5

Amerika

2 397 594

1,7

1 015 002

13,9

dar.

USA

1 914 407

4,3

 837 813

12,1

Asien

2 694 054

-5,5

2 418 697

-1,4

dar.

Volksrepublik China

1 248 887

-2,1

 965 193

-2,2

Australien-Ozeanien

 131 888

-11,8

 9 297

-14,3

Verschiedenes*)

  985

49,8

-

x

 

Insgesamt

 

14 410 821

-0,6

12 954 537

5,3

Januar bis November

Europa

96 980 197

1,6

96 697 106

5,3

dar.

EU-Länder (EU 28)

83 471 242

2,8

82 877 791

7,0

dar.

Euro-Länder

52 488 057

-1,7

50 349 717

1,9

dar.

Frankreich

10 567 204

-1,5

5 797 067

3,6

Italien

9 582 020

1,5

9 691 999

2,3

Österreich

12 040 509

-2,3

13 863 242

1,5

Vereinigtes Königreich

11 759 352

17,3

5 370 540

12,8

Tschechische Republik

5 195 238

7,4

9 867 122

11,5

Afrika

2 654 724

-4,4

4 097 782

-31,2

Amerika

23 668 546

0,0

10 639 704

1,9

dar.

USA

18 318 352

4,1

9 019 600

3,8

Asien

31 642 794

3,2

27 165 684

-0,3

dar.

Volksrepublik China

15 210 219

7,0

11 014 066

1,8

Australien-Ozeanien

1 459 619

-5,2

 123 003

-7,9

Verschiedenes*)

 12 131

-18,2

-

x

 

Insgesamt

 

156 418 011

1,5

138 723 279

2,3

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.








Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.