Auf einen Blick


Pressemitteilung

179/2015/35/M
München, den 29. Juni 2015

Inflationsrate in Bayern im Juni bei 0,5 Prozent

Kräftiger Preisrückgang im Juni bei Heizöl

 
Im Vergleich zum Juni des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,5 Prozent erhöht; im vorangegangen Mai hatte die Inflationsrate bei 0,8 Prozent gelegen. Wie schon in den Vormonaten hat zu der vergleichsweise niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 20,1 und Kraftstoffe um 7,9 Prozent verbilligt. Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,0 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für
Vollmilch (-12,2 Prozent), Sahne (-12,4 Prozent) und Butter (-13,7 Prozent) deutlich gefallen, während sich binnen Jahresfrist Obst (+9,5 Prozent) und Gemüse (+5,9 Prozent) spürbar verteuert haben. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem vorangegangenen Mai
leicht (-0,2 Prozent) gefallen. Zurückgegangen sind im Juni die Preise für
Kraftstoffe (-0,9 Prozent) und Heizöl (-4,4 Prozent). Hauptsächlich aus saisonalen Gründen haben sich im Juni auch Obst (-2,9 Prozent) und Gemüse (-3,8 Prozent) verbilligt.




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Juni 2015 bei +0,5 Prozent; im vorangegangenen Mai hatte sie bei +0,8 Prozent gelegen. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet hätte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 1,0 Prozent erhöht.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem Juni des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 1,0 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren u. a.
Vollmilch (-12,2 Prozent), Sahne (-12,4 Prozent) und Butter (-13,7 Prozent), während sich die Preise für Obst (+9,5 Prozent) und Gemüse (+5,9 Prozent) spürbar erhöhten. Auch Bohnenkaffee (+15,3 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist deutlich verteuert.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Juni des Vorjahres um 20,1 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-7,9 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist verbilligt. Ein leichter Preisrückgang war bei Strom (-1,6 Prozent) zu beobachten. Das Preisniveau für Gas (-0,1 Prozent) blieb nahezu unverändert.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Juni des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Juni auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. tragbare
Computer (-9,5 Prozent) und Fernsehgeräte (-14,4 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (-0,2 Prozent) im Gesamtniveau leicht gefallen. Dabei haben sich Kraftstoffe (-0,9 Prozent) und Heizöl (-4,4 Prozent) verbilligt. Hauptsächlich aus saisonalen Gründen sind im Juni auch die Preise für Obst (-2,9 Prozent) und Gemüse (-3,8 Prozent) zurückgegangen. Butter (-3,3 Prozent) hat sich binnen Monatsfrist ebenfalls verbilligt. Ein deutlicher Preisanstieg war im Juni hingegen bei
Margarine (+7,2 Prozent) zu beobachten.





Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Juni 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.

 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Juni 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Juni 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.