Auf einen Blick


Pressemitteilung

181/2015/32/P
München, den 30. Juni 2015

Bayern im Konsum des Jahres 2013 an der Spitze

Mit 20 773 Euro je Einwohner liegt Bayern im Ländervergleich vorn – Sparquote rückläufig

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in Bayern im Jahr 2013 je Einwohner 20 773 Euro für Konsumausgaben aufgewendet, so viel wie in keinem anderen Bundesland. In Deutschland lagen die entsprechenden Ausgaben bei 19 141 Euro, in den alten Bundesländern (ohne Berlin) bei 19 768 Euro. Seit dem Jahr 2010 haben sich in Bayern die Konsumausgaben je Einwohner in jeweiligen Preisen um 7,6 Prozent erhöht. Die Sparquote sank hingegen, sie betrug 2013 in Bayern noch 10,5 Prozent.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, betrugen die Konsumausgaben der privaten Haushalte insgesamt in Bayern im Jahr 2013 knapp 264 Mrd. Euro. Je Einwohner waren dies 20 773 Euro.

 
Damit wurde in Bayern je Einwohner am meisten von allen Bundesländern konsumiert. In Deutschland lagen die entsprechenden Ausgaben bei 19 141 Euro, in den alten Bundesländern (ohne Berlin) bei 19 768 Euro und in den neuen Ländern (ohne Berlin) bei 16 539 Euro.

 
Seit dem Jahr 2010 sind die Konsumausgaben je Einwohner in Bayern in jeweiligen Preisen um 7,6 Prozent gestiegen. Damit blieb die Zunahme hinter Deutschland insgesamt (+8,2 Prozent), den alten Bundesländern (+8,3 Prozent) und den neuen Bundesländern (+8,6 Prozent) jeweils zurück.

 
Das hohe Konsumniveau wurde in Bayern trotz einer verhältnismäßig großen Sparneigung erreicht. Die Sparquote, also der Anteil der Ersparnisse an der Summe aus verfügbarem Einkommen und Zunahme der betrieblichen Versorgungsansprüche, lag im Jahr 2013 bei 10,5 Prozent und war damit von allen Bundesländern nach Baden-Württemberg mit 10,8 Prozent am zweithöchsten.

 
In Deutschland betrug sie im Schnitt 9,1 Prozent, in den alten Ländern 9,6 Prozent und in den neuen Ländern 6,5 Prozent. Seit dem Jahr 2008 ist die Sparquote in Bayern aber auch in den anderen Bundesländern kontinuierlich gesunken. Seinerzeit betrug sie in Bayern noch 11,7 Prozent.



Hinweis:
Bei den hier für das Jahr 2013 vorgelegten Ergebnissen handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ (AK VGRdL), dem alle Statistischen Landesämter, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören.

 
Weitere Ergebnisse zu den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen können auf der Homepage des AK VGRdL abgerufen werden unter www.vgrdl.de.





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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.