Auf einen Blick


Pressemitteilung

201/2015/32/P
München, den 23. Juli 2015

Von 2003 bis 2013 Beschäftigungszuwachs in fast allen bayerischen Kreisen

Landeshauptstadt München erstmals bei über 1 Million Erwerbstätigen – Landkreis Erding mit dem stärksten Beschäftigungsaufbau

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahm die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern von 2003 bis 2013 um 10,8 Prozent auf 7,08 Millionen zu. Dabei gab es in diesem Zeitraum in 90 der insgesamt 96 bayerischen kreisfreien Städte und Landkreise einen Zuwachs. Die meisten Erwerbstätigen arbeiteten in der Landeshauptstadt München. Ihre Zahl überstieg im Jahr 2013 erstmals die Millionengrenze. Den höchsten Zuwachs aller Kreise verzeichnete in den letzten zehn Jahren der Landkreis Erding mit 33,1 Prozent.

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik hat sich die allgemein günstige Arbeitsmarktlage der letzten Jahre in fast allen bayerischen kreisfreien Städten und Landkreisen niedergeschlagen. Im Jahr 2013 lag die Zahl der Erwerbstätigen in 90 der insgesamt 96 bayerischen Kreise höher als zehn Jahre zuvor.

 
Den höchsten Zuwachs verzeichnete dabei der Landkreis Erding mit 33,1 Prozent vor dem Landkreis Eichstätt mit 25,8 Prozent. 51 Kreise legten um mindestens 10,0 Prozent zu. Schlusslichter waren die Landkreise Haßberge (-2,4 Prozent) und Kronach (-8,2 Prozent). In den Landkreisen stieg die Erwerbstätigenzahl mit 11,0 Prozent etwas stärker an als in den kreisfreien Städten mit 10,5 Prozent.

 
Die meisten Erwerbstätigen wies die Landeshauptstadt München auf, die im Jahr 2013 mit 1,03 Millionen erstmals die Millionengrenze überschritt und damit um mehr als 100 000 Erwerbstätige über ihrem Wert aus dem Jahr 2003 lag.

 
Damit war der Zuwachs von München in den letzten zehn Jahren höher als die gesamte Erwerbstätigenzahl des auf Platz 10 der bayerischen Rangfolge stehenden Landkreises Freising. Es folgen die kreisfreie Stadt Nürnberg mit rund 373 000 Erwerbstätigen sowie der Landkreis München mit rund 257 000. Die wenigsten Erwerbstätigen gab es in den kreisfreien Städten Kaufbeuren (rd. 25 000) und Schwabach (rd. 21 000).

 
Bis auf den Landkreis Dingolfing-Landau waren 2013 in allen Kreisen mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen in den Dienstleistungsbereichen tätig. Auf die höchsten Anteile kommt hier die kreisfreie Stadt Würzburg mit 88,6 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft und der Fischerei sind in zehn Landkreisen mehr als 5,0 Prozent aller Erwerbstätigen hauptberuflich beschäftigt. Auf den höchsten Anteil kommt hier Straubing-Bogen mit 8,7 Prozent.



Hinweis:

Die hier vorgelegten Ergebnisse beruhen auf einer Berechnung des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR), dem alle Statistischen Landesämter, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Mit ihnen werden erstmals auf Kreisebene für die Jahre 2000-2013 Ergebnisse nach dem Europäischen System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 2010 veröffentlicht. Sie sind mit früher veröffentlichten Daten nur eingeschränkt vergleichbar.

 
Ausführliche Ergebnisse können im Internet auf der Homepage des AK ETR unter
www.ak-etr.de sowie unter www.statistik.bayern.de/statistik/vgr abgerufen werden.




Regionalisierte Zahlen:

  • 2000-2013: Landkreise Bayern
    Erwerbstätige in den Verwaltungsbezirken





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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.