Auf einen Blick


Pressemitteilung

204/2015/54/K
München, den 27. Juli 2015

Ende 2014 wurden fast 4 800 laufende Hilfen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge gezählt

Außerdem wurden in fast 600 Fällen einmalige Leistungen gewährt

 
Laufende Hilfe und somit regelmäßige Leistungen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge erhielten in Bayern Ende letzten Jahres insgesamt 4 796 Personen. Außerdem wurden im Laufe des Jahres in 582 Fällen einmalige Leistungen gewährt. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik beliefen sich die Bruttoausgaben im letzten Jahr auf gut 63 Millionen Euro. Nach Abzug der Einnahmen verblieben Nettoausgaben in Höhe von gut 40 Millionen Euro.

 
Leistungen der Kriegsopferfürsorge stehen Beschädigten und Hinterbliebenen nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) zu oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes zum Beispiel nach dem Soldatenversorgungsgesetz, dem Häftlingshilfegesetz oder dem Infektionsschutzgesetz.

 
Ende 2014 wurden nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik 4 796 Empfänger von regelmäßigen Hilfen gezählt. Gegenüber 2012 mit 4 189 Empfängern bedeutet dies ein Plus von gut 14 Prozent. Die häufigste Leistungsart waren in 1 732 Fällen die Hilfen in besonderen Lebenslagen, gefolgt von 1 596 Hilfen zur Pflege.

 
Außerdem wurden 2014 im Laufe des Jahres 582 einmalige Leistungen gewährt, was rund einem Drittel weniger als 2012 (866 Empfänger) entspricht Die Bruttoausgaben für Leistungen der Kriegsopferfürsorge betrugen im Jahr 2014 insgesamt 63,2 Millionen Euro – mit 34,0 Millionen Euro waren die Hilfen in besonderen Lebenslagen der größte Posten, gefolgt von den Hilfen zur Pflege mit 24,6 Millionen Euro.

 
Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von 22,8 Millionen Euro verblieben Nettoausgaben in Höhe von 40,4 Millionen Euro. Damit lagen die Nettoausgaben 19 Prozent unter denen der letzten Erhebung im Jahr 2012.



Ausführliche Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Kriegsopferfürsorge in Bayern 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).







Regionalisierte Zahlen:

  • Statistische Bericht: Kriegsopferfürsorge
    in Bayern (bis auf Landkreisebene)





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