Auf einen Blick


Pressemitteilung

210/2015/35/M
München, den 30. Juli 2015

Inflationsrate in Bayern im Juli bei 0,3 Prozent

Weiterer Preisrückgang bei Heizöl

 
Im Vergleich zum Juli des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,3 Prozent erhöht; im vorangegangenen Juni hatte die Inflationsrate bei 0,5 Prozent gelegen. Wie schon in den Vormonaten hat zu der niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 22,4 und Kraftstoffe um 7,2 Prozent verbilligt. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,9 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für Butter (-10,7 Prozent), Vollmilch (-12,5 Prozent) und Sahne (-13,7 Prozent) deutlich gefallen, während sich binnen Jahresfrist Obst (+9,9 Prozent) und Gemüse (+4,9 Prozent) spürbar verteuert haben. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem vorangegangenen Juni leicht (+0,2 Prozent) gestiegen. Weiter zurückgegangen sind im Juli die Preise für Heizöl (-3,1 Prozent); Kraftstoffe (+0,8 Prozent) hingegen haben sich binnen Monatsfrist leicht verteuert. Wegen der beginnenden Sommerschlussverkäufe sind im Juli die Preise für Bekleidungsartikel (-5,4 Prozent) spürbar gefallen.




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Juli 2015 bei 0,3 Prozent; im vorangegangenen Juni hatte sie bei 0,5 Prozent gelegen. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet, hätte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 1,0 Prozent erhöht.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem Juli des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 0,9 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren u. a. Butter (-10,7 Prozent), Vollmilch (-12,5 Prozent) und Sahne (-13,7 Prozent), während sich die Preise für Obst (+9,9 Prozent) und Gemüse (+4,9 Prozent) spürbar erhöhten. Auch Margarine (+9,2 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist deutlich verteuert.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Juli des Vorjahres um 22,4 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-7,2 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist verbilligt. Ein leichter Preisrückgang war bei Strom (-1,8 Prozent) zu beobachten. Das Preisniveau für
Gas (-0,3 Prozent) blieb nahezu unverändert.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Juli des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Juli auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. tragbare
Computer (-7,4 Prozent) und Fernsehgeräte (-12,7 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (+0,2 Prozent) im Gesamtniveau leicht gestiegen. Dabei hat sich Heizöl (-3,1 Prozent) weiter verbilligt; das Preisniveau für Kraftstoffe (+0,8 Prozent) hingegen blieb nahezu unverändert. Hauptsächlich aus saisonalen Gründen sind im Juli auch die Preise für Obst (-3,0 Prozent) und Gemüse (-2,5 Prozent) zurückgegangen. Wegen der beginnenden Sommerschlussverkäufe haben sich im Juli auch Bekleidungsartikel (-5,4 Prozent) spürbar verbilligt.



Hinweis:

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Juli 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.


Ausführliche Informationen:

  • Statistische Berichte:
    Verbraucherpreisindex für Bayern
  • PDF der Pressemitteilung



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Juli 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Juli 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).






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