Auf einen Blick


Pressemitteilung

225/2015/56/E
München, den 14. August 2015

Bayerns Bauhauptgewerbe im Juni mit leichtem Umsatzplus

Auftragseingänge und Personalstand der Branche ebenfalls über Vorjahresniveau

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, erzielte das Bauhauptgewerbe in Bayern im Juni 2015 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 1,21 Milliarden Euro, was einem Umsatzplus von 24,6 Millionen Euro bzw. 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Zu diesem positiven Gesamtergebnis haben ausgenommen den Wohnungs- und den Straßenbau (-0,6 Prozent bzw. -12,1 Prozent gegenüber Juni 2014) alle Bausparten beigetragen, dagegen nach Regierungsbezirken unterschieden im Durchschnitt alleine die bauhauptgewerblichen Betriebe mit Sitz in Oberbayern (+8,8 Prozent), Mittel- und Unterfranken (+16,4 Prozent bzw. +17,0 Prozent). Der Wert der Auftragsein-gänge im Bauhauptgewerbe bezifferte sich im aktuellen Berichtsmonat auf 1,18 Milliarden Euro (+9,7 Prozent) und der Personalstand auf 81 758 tätige Personen (+0,8 Prozent). Das im bayerischen Bauhauptgewerbe im Juni 2015 geleistete Arbeitspensum belief sich auf insgesamt 9,2 Millionen Arbeitsstunden (+8,2 Prozent) und die entsprechenden Brutto-entgelte auf insgesamt 259,2 Millionen Euro (+4,7 Prozent).
 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik erwirtschaftete das bayerische Bauhauptgewerbe einen baugewerblichen Umsatz von insgesamt 1,21 Milliarden Euro. Im Vergleich mit dem Vorjahresergebnis entspricht dies einem Umsatzplus von 24,6 Millionen Euro bzw. 2,1 Prozent, wozu auf Regierungsbezirksebene betrachtet, allein die bauhauptgewerblichen Betriebe mit Sitz in Oberbayern (+8,8 Prozent auf 311,8 Millionen Euro), Mittelfranken (+16,4 Prozent auf 95,9 Millionen Euro) und Unterfranken (+17,0 Prozent auf 120,3 Millionen Euro) beigetragen haben. Das positive Gesamtergebnis dagegen nach Bausparten differenziert, waren daran mit Ausnahme des Wohnungs- und des Straßenbaus (-0,6 Prozent bzw. 12,1 Prozent) alle Bausparten beteiligt, und zwar mit höheren Umsätzen zwischen 3,5 Prozent (gewerblicher und industrieller Hochbau) und 12,7 Prozent (Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen).
 
Wie der baugewerbliche Umsatz entwickelten sich auch die Auftragseingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe im Juni 2015 positiv. Deren Gesamtwert bezifferte sich aktuell auf 1,18 Milliarden Euro, was einen deutlichen Anstieg um 9,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis bedeutet. Auch für diesen Zuwachs zeichneten sich vier von sechs Bausparten verantwortlich, und zwar mit Steigerungsraten bis zu 43,3 Prozent (gewerblicher und industrieller Tiefbau). Niedrigere Auftragseingänge als im Juni 2014 verzeichneten allein der Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (-3,7 Prozent) sowie der öffentliche Hochbau (-5,0 Prozent).
 
Mit insgesamt 81 758 tätigen Personen Ende Juni 2015 waren im bayerischen Bauhauptgewerbe auch mehr Mitarbeiter beschäftigt als vor einem Jahr (+0,8 Prozent). Diese Beschäftigten erbrachten im aktuellen Berichtsmonat eine Arbeitsleistung von insgesamt 9,2 Millionen Stunden (+8,2 Prozent), darunter 4,2 Millionen Stunden im Wirtschaftszweig „Bau von Gebäuden“ (ohne Fertigteilbau; +8,5 Prozent), und bezogen dafür eine Bruttoentgeltsumme von 259,2 Millionen Euro (+4,7 Prozent), darunter 121,9 Millionen Euro im vorbenannten Wirtschaftszweig (+3,8 Prozent).
 
 
Hinweis:
Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen des Monatsberichts im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Erhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.
 
 

Das Bauhauptgewerbe in Bayern im Juni 2015

(Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen)

Gebiet

Bauhauptgewerbe in Bayern im Juni 2015

insgesamt

davon

Woh-
nungs-
bau

Gewerbl.
u. industr.
Hoch-
bau1)

Gewerbl.
u. industr.
Tief-
bau

Öffent-
licher
Hoch-
bau

Straßen-
bau

Tiefbau f. Gebiets-körper-schaften u. Sozialvers.

1 000 €

Baugewerblicher Umsatz2)

Oberbayern

 311 794 

 92 493 

 76 118 

 37 868 

 18 511 

 50 939 

 35 866 

Niederbayern

 179 043 

 46 088 

 51 090 

 16 143 

 13 403 

 24 516 

 27 802 

Oberpfalz

 187 028 

 34 526 

 66 187 

 29 690 

 15 625 

 18 695 

 22 306 

Oberfranken

 104 183 

 16 186 

 46 017 

 8 703 

 5 922 

 13 413 

 13 943 

Mittelfranken

 95 917 

 30 816 

 24 717 

 14 173 

 7 199 

 8 569 

 10 443 

Unterfranken

 120 320 

 23 288 

 30 373 

 15 864 

 18 063 

 17 298 

 15 435 

Schwaben

 209 449 

 70 764 

 55 958 

 21 722 

 13 002 

 24 993 

 23 010 

Bayern

1 207 735 

 314 163 

 350 459 

 144 162 

 91 724 

 158 423 

 148 805 

Veränderung ggü.
Juni 2014 in %

2,1

-0,6

3,5

6,9

12,5

-12,1

12,7

Auftragseingänge

Oberbayern

 316 902 

 94 675 

 57 506 

 48 281 

 14 612 

 86 404 

 15 425 

Niederbayern

 185 218 

 45 757 

 59 850 

 10 653 

 15 058 

 32 097 

 21 804 

Oberpfalz

 191 219 

 32 476 

 81 120 

 10 086 

 26 158 

 13 867 

 27 514 

Oberfranken

 70 826 

 16 604 

 17 464 

 9 901 

 4 145 

 13 574 

 9 138 

Mittelfranken

 104 250 

 27 343 

 18 336 

 35 086 

 8 168 

 7 782 

 7 533 

Unterfranken

 122 556 

 24 459 

 34 766 

 18 053 

 14 128 

 18 325 

 12 825 

Schwaben

 191 131 

 51 019 

 46 904 

 26 919 

 15 209 

 27 282 

 23 798 

Bayern

1 182 102 

 292 334 

 315 945 

 158 979 

 97 476 

 199 331 

 118 037 

Veränderung ggü.
Juni 2014 in %

9,7

10,1

11,8

43,3

-5,0

3,1

-3,7

_________

1) Einschl. landwirtschaftlicher Bau.

2) Ohne Umsatzsteuer.




Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Juni 2015“ (Berichtsnummer: E21003 201506). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de /veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

  • Statistische Berichte:
    Baugewerbe in Bayern
  • PDF der Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.