Auf einen Blick


Pressemitteilung

234/2015/34/C
München, den 25. August 2015

Fleischerzeugung in Bayern im ersten Halbjahr 2015 geringfügig gestiegen

Zunahme beim Rindfleisch, leichter Rückgang beim Schweinefleisch

 
Im ersten Halbjahr 2015 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 397 000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum eine geringfügige Zunahme um 2 600 Tonnen bzw. 0,7 Prozent.
Maßgebend hierfür war die Steigerung beim Rindfleisch um knapp 4 000 Tonnen (2,7 Prozent) auf 153 600 Tonnen. Dagegen verringerte sich die Schweinefleischproduktion um 1300 Tonnen (0,5 Prozent) auf 242 200 Tonnen.
 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden von Januar bis Juni 2015 in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 397 000 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies eine Steigerung um 2 600 t bzw. 0,7 Prozent.
Auf Schweinefleisch entfielen 61 Prozent der gesamten Schlachtmenge. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres sank die Schweinefleischproduktion geringfügig um 1 300 t bzw. 0,5 Prozent auf 242 200 t. Die Zahl der geschlachteten Schweine nahm hierbei wegen des etwas höheren durchschnittlichen Schlachtgewichts im gleichen Zeitraum um 0,8 Prozent (19500 Tiere) auf 2,52 Millionen ab. Gut 64 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (96 200 t bzw. 39,7 Prozent) und Oberbayern (59 600 t bzw. 24,6 Prozent) erzeugt.
 
38,7 Prozent der Schlachtmenge entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Mit 153 600 t war die produzierte Fleischmenge um 2,7 Prozent (4 000 t) höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Zahl der geschlachteten Rinder nahm hierbei um 2,4 Prozent (10 500 Tiere) auf 443 300 zu. Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 45 700 t (Anteil 29,7 Prozent) sowie in Schwaben mit 40 500 t (26,4 Prozent). Die verbleibende Schlachtmenge von gut 1 200 t verteilte sich insbesondere auf Schaffleisch (1000 t) sowie in geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch.
 
Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, liegt der Anteil beim Schweinefleisch lediglich bei rund neun Prozent.
 
 

Schlachtaufkommen aus gewerblichen Schlachtungen und Hausschlachtungen von Tieren in- und ausländischer Herkunft
in Bayern im ersten Halbjahr 2015 nach Regierungsbezirken

Gebiet

Insgesamt

davon

Rinder
zusammen

davon

Schweine

Schafe

Ziegen

Pferde

Ochsen

Bullen

Kühe

weibl. Rinder1)

Kälber

Jung-
rinder

 

 

 

 

 

Tonnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 Oberbayern ..........

 

 105 512 

 45 656 

  793 

 21 186 

 14 199 

 9 034 

  284 

  159 

 59 585 

  238 

  21 

  12 

 Niederbayern ........

 

 112 391 

 16 114 

  86 

 9 729 

 3 103 

 3 049 

  92 

  56 

 96 160 

  85 

  5 

  27 

 Oberpfalz .............

 

 20 344 

 12 494 

  64 

 3 555 

 5 976 

 2 769 

  56 

  74 

 7 708 

  104 

  14 

  25 

 Oberfranken .........

 

 58 385 

 20 895 

  57 

 7 784 

 9 475 

 3 416 

  80 

  84 

 37 430 

  32 

  6 

  22 

 Mittelfranken .........

 

 32 899 

 13 890 

  44 

 5 491 

 5 272 

 2 944 

  100 

  38 

 18 756 

  236 

  7 

  11 

 Unterfranken ........

 

 16 148 

 4 033 

  46 

 1 929 

 1 163 

  809 

  70 

  16 

 11 948 

  155 

  5 

  7 

 Schwaben ............

 

 51 351 

 40 506 

  389 

 16 121 

 17  399 

 6 221 

  295 

  83 

 10 639 

  193 

  9 

  4 

 

Bayern 1. Hj. 2015

 

 397 031 

 153 589 

 1 478 

65 796 

 56 586 

 28 242 

  978 

  510 

 242 226 

 1 043 

  66 

  108 

1. Hj. 2014

 

 394 440 

 149 621 

 1 515 

66 310 

 54 344 

 25 816 

 1 042 

  594 

 243 537 

 1 064 

  64 

  155 

 

  Veränderung

 

 

 absolut

 

 2 590 

 3 968 

-  37 

-  514 

 2 242 

 2 426 

-  65 

-  85 

- 1 311 

-  21 

  2 

-  47 

%

 

  0,7 

  2,7 

-  2,4 

-  0,8 

  4,1 

  9,4 

-  6,2 

-  14,2 

-  0,5 

-  2,0 

  2,5 

-  30,2 

___________

1) Ausgewachsene weibliche Rinder, die noch nicht gekalbt haben (Färsen).




Hinweis:
Eine Auswertung auf Kreisebene erfolgt nur für das endgültige Jahresergebnis.

  • Statistische Berichte: Tierische Erzeugung
    (Jahresergebnisse; bis auf Landkreisebene)
  • PDF der Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.