Auf einen Blick


Pressemitteilung

241/2015/35/M
München, den 28. August 2015

Inflationsrate in Bayern im August bei 0,3 Prozent

Weiter rückläufige Energiepreise dämpfen Inflation

 
Im Vergleich zum August des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,3 Prozent erhöht; im vorangegangenen Juli hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 0,3 Prozent gelegen. Wie schon in den Vormonaten hat zu der niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 27,1 und Kraftstoffe um 9,3 Prozent verbilligt. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet hätte die Inflationsrate bei 1,1 Prozent gelegen. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,4 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für Butter (-15,7 Prozent) und Vollmilch (-12,2 Prozent) deutlich gefallen, während sich binnen Jahresfrist Obst (+10,6 Prozent) und Gemüse (+11,1 Prozent) spürbar verteuert haben. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem vorangegangenen Juli leicht (+0,1 Prozent) gestiegen. Weiter zurückgegangen sind im August die Preise für Heizöl (-4,9 Prozent) und
Kraftstoffe (- 4,1 Prozent). Mit der beginnenden Einführung der Herbst- und Wintermode haben sich Bekleidungsartikel (+6,8 Prozent) hingegen wieder spürbar verteuert.






Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im August 2015 bei 0,3 Prozent; im vorangegangenen Juli hatte sie ebenfalls bei 0,3 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem August des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 1,4 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren insbesondere Molkereiprodukte und Eier (-7,3 Prozent) sowie Speisefette und -öle (-9,3 Prozent). Im Einzelnen waren dabei deutliche Preisrückgänge u. a. bei Vollmilch (-12,2 Prozent), Sahne (-12,9 Prozent) und Butter (-15,7 Prozent) zu beobachten. Die Preise für Obst (+10,6 Prozent) und Gemüse (+11,1 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist hingegen spürbar erhöht.

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem August des Vorjahres um 27,1 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-9,3 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist verbilligt. Ein leichter Preisrückgang war bei Strom (-1,8 Prozent) zu beobachten. Das Preisniveau für Gas (-0,5 Prozent) blieb nahezu unverändert.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten).

 
Gegenüber dem August des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im August die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. tragbare Computer (-5,7 Prozent) und Fernsehgeräte (-12,7 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (+0,1 Prozent) im Gesamtniveau leicht gestiegen. Dabei haben sich Heizöl (-4,9 Prozent) und Kraftstoffe (-4,1 Prozent) weiter verbilligt. Mit der beginnenden Einführung der Herbst- und Winterkollektion sind die Preise für Bekleidungsartikel (+6,8 Prozent) im August hingegen wieder deutlich gestiegen.



Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

 
Die Presseinformation zum Berichtsmonat August 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, August 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis August 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




  • Statistische Berichte:
    Verbraucherpreisindex für Bayern
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