Auf einen Blick

Pressemitteilung

264/2015/57/H
München, den 23. September 2015

Bayerische Verkehrsunternehmen beförderten im Jahr 2014 rund 1,38 Milliarden Fahrgäste

Vorläufige Ergebnisse der fünfjährlichen Totalerhebung liegen vor

 
Rund 1,38 Milliarden Fahrgäste beförderten die 1 175 Unternehmen im Schienennahverkehr und gewerblichen Straßenpersonenverkehr mit Sitz in Bayern im Jahr 2014. Die Fahrleistung lag insgesamt bei 675 Millionen Kilometern. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, waren bei den Unter-nehmen 27 664 Personen beschäftigt, rund 72 Prozent davon im Fahrdienst. Es fuhren 13 892 Omnibusse und 1 181 Schienenfahrzeuge.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, beförderten die Unternehmen im Schienennahverkehr und im gewerblichen Straßenpersonenverkehr mit Sitz in Bayern im Jahr 2014 rund 1,38 Milliarden Fahrgäste.

 
Mit 1,36 Milliarden Fahrgästen entfielen über 98 Prozent auf den Liniennahverkehr (Entfernung bis etwa 50 km Fahrstrecke). Der Gelegenheitsverkehr (Ausflugsfahrten, Ferienzielreisen, Mietomnibusverkehre) verbuchte 18,05 Millionen Fahrgäste (1,3 Prozent) und 3,69 Millionen bzw. 0,3 Prozent der Linienfernverkehr.

 
Die Fahrleistung der bayerischen Unternehmen im Schienennahverkehr und im gewerblichen Straßenpersonenverkehr lag 2014 bei rund 675 Millionen Kilometern. Über drei Viertel der Fahrzeugkilometer entfielen auf den Linienverkehr und 23,8 Prozent auf den Gelegenheitsverkehr.

 
Von den 1 175 bayerischen Unternehmen in der Personenbeförderung (mit eigenen Verkehrsleistungen) waren 76 öffentlich, neun gemischtwirtschaftlich und 1 090 privat. Zum Stichtag 31.12.2014 hatten diese Unternehmen 220 Eisenbahnfahrzeuge, 961 Straßenbahnen und 13 892 Busse im Einsatz. Es arbeiteten dort insgesamt 27 664 Beschäftigte, davon 20 023 im Fahrdienst, 3 949 im technischen Dienst und 3 692 in der Verwaltung.

 
Die meisten Fahrgäste im Schienen- und Liniennahverkehr (712 933) sowie im Gelegenheitsverkehr (6 281) wurden von Unternehmen in Oberbayern gezählt, die längste durchschnittliche Reiseweite wurde für den Nahverkehr mit 12,6 Kilometern in der Oberpfalz registriert, für den Gelegenheitsverkehr mit 390,1 Kilometern in Oberfranken. Für den Linienfernverkehr errechnet sich eine mittlere Reiseweite von 320,2 Kilometern.



Ausführliche Ergebnisse enthält der im Spätherbst erscheinende Statistische Bericht „Schienennahverkehr und der gewerbliche Straßenpersonenverkehr in Bayern 2014“. Der Bericht wird im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos bereitgestellt. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




Schienennahverkehr und gewerblicher Straßenpersonenverkehr im Jahr 2014

 - vorläufiges Ergebnis -

Regierungsbezirk 1)

 

Fahrgäste

Personen-
km

Fahrzeug-
km

mittlere
Reiseweite

 

 

1 000

km

 

Schienen- und Liniennahverkehr

Oberbayern

 

 712 933

5 019 520

 159 724

7,0

Niederbayern

 

 40 014

 433 761

 31 328

10,8

Oberpfalz

 

 97 201

1 222 720

 68 307

12,6

Oberfranken

 

 40 397

 257 495

 22 492

6,4

Mittelfranken

 

 251 785

1 531 372

 91 113

6,1

Unterfranken

 

 97 605

 718 558

 37 403

7,4

Schwaben

 

 121 991

1 001 538

 64 769

8,2

Bayern insgesamt

 

1 361 927

10 184 964

 475 135

7,5

Gelegenheitsverkehr

Oberbayern

 

 6 281

1 302 313

 42 397

207,3

Niederbayern

 

 2 276

 779 498

 24 012

342,5

Oberpfalz

 

 2 165

 644 063

 18 166

297,5

Oberfranken

 

 1 203

 469 340

 15 232

390,1

Mittelfranken

 

 1 996

 514 368

 16 429

257,7

Unterfranken

 

 1 663

 624 528

 20 494

375,5

Schwaben

 

 2 468

 797 646

 23 784

323,2

Bayern insgesamt

 

 18 054

5 131 756

 160 514

284,2

Linienfernverkehr

Bayern insgesamt

 3 693

1 182 469

 39 828

320,2

________

1) Unternehmenssitz.




Weitere Informationen:

  • Statistische Berichte: Schienennahverkehr
    und der gewerbliche Straßenpersonenverkehr
  • Pressemitteilung des Vorjahres
    (mit Vergleichszahlen aus dem Jahr 2013)
  • PDF der Pressemitteilung




Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.