Auf einen Blick


Pressemitteilung

274/2015/42/A
München, den 30. September 2015

Zum Tag der älteren Menschen am 1. Oktober

23 Prozent aller Privathaushalte sind Seniorenhaushalte

 
Im Freistaat gab es nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik im Jahr 2014 rund 1,84 Millionen Haushalte, in denen mindestens eine Person im Alter von 65 Jahren oder älter war. Darunter zählten 1,45 Millionen zu den „reinen“ Seniorenhaushalten, das entsprach 23 Prozent der Privathaushalte in Bayern (6,22 Mill.). Die Haushalte älterer Menschen waren im Durchschnitt durch eine kleinere Haushaltsgröße gekennzeichnet als bei jüngeren Generationen. Jede dritte ältere Person führte einen Einpersonenhaushalt, wobei insbesondere Seniorinnen aufgrund eines hohen Verwitwetenanteils alleine lebten. Knapp 59 Prozent der Seniorengeneration lebten in einem Zweipersonenhaushalt und bei sieben Prozent umfasste der Haushalt mindestens drei Personen.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen am 1. Oktober mitteilt, gab es in Bayern im Jahr 2014 rund 1,84 Millionen Haushalte, in denen mindestens eine Person im Alter von 65 Jahren oder älter lebte. Damit wohnte nach den Ergebnissen des Mikrozensus in knapp drei von zehn Privathaushalten (30 Prozent der insgesamt rund 6,22 Mill. Haushalte) zumindest eine ältere Person.

 
Rund vier Fünftel (79 Prozent) aller Haushalte mit wenigstens einer über 65 jährigen Person stellten „reine“ Seniorenhaushalte dar, in denen sämtliche Haushaltsmitglieder die Altersgrenze von 65 Jahren bereits überschritten hatten. Die Seniorenhaushalte (1,45 Mill.) machten damit einen Anteil von knapp 23 Prozent aller Privat-haushalte aus.

 
Rund ein Drittel (34 Prozent) der älteren Menschen im Freistaat lebte 2014 in einem Einpersonenhaushalt, knapp 59 Prozent teilten sich den Haushalt mit einer weiteren Person und über sieben Prozent bewohnten einen Mehrpersonenhaushalt mit drei oder mehr Personen. Die Alleinlebendenquote bei Seniorinnen lag mit 45 Prozent deutlich über dem Wert der Senioren von 20 Prozent.

 
Der hohe Alleinlebendenanteil der Seniorinnen in Privathaushalten spiegelte sich auch in deren Familienstand wider. Ältere Frauen waren dabei im Vergleich zu Senioren weitaus häufiger vom Verlust des Ehepartners betroffen. Von ihnen waren im Jahr 2014 knapp 40 Prozent verwitwet, wohingegen dies nur für etwa jeden neunten älteren Mann (elf Prozent) zutraf.

 
Entsprechend fiel der Anteil der Seniorinnen, die mit ihrem Ehepartner zusammen lebten, geringer aus als bei den Senioren (47 Prozent gegenüber 75 Prozent). Rund fünf Prozent der Seniorengeneration waren ledig, weitere knapp neun Prozent zählten zu den Geschiedenen oder verheirateten, aber getrennt lebenden Personen.



Methodische Hinweise:

Die vorliegenden Ergebnisse des Mikrozensus 2014 wurden auf einen neuen Hochrechnungsrahmen umgestellt. Grundlage hierfür sind die aktuellen Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung, die auf den Daten des Zensus 2011 basieren.
 
Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.
 

Weitere Informationen:

  • Statistische Berichte: Strukturdaten der
    Bevölkerung und der Haushalte in Bayern
  • MIkrozensus im Internet
  • PDF der Pressemitteilung






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.