Auf einen Blick


Pressemitteilung

278/2015/43/L
München, den 01. Oktober 2015

3,4 Prozent mehr Beamte und Richter in den Ruhestand versetzt

53,9 Prozent der neuen Pensionsempfänger kommen aus dem Schuldienst

 
Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern belief sich am 1. Januar 2015 auf 129 320 Personen. Von den 6 827 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 2 500 Frauen. 45,9 Prozent der Neuzugänge schieden nach An-gaben des Bayerischen Landesamts für Statistik mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze aus dem aktiven Dienst aus, von den Lehrern sogar 56,5 Prozent. 3 681 bzw. 53,9 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig.

 
Die Zahl der Versorgungsempfänger des Freistaates Bayern belief sich am 1. Januar 2015 auf 129 320 Personen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, ist damit die Zahl der Versorgungsempfänger um 4 200 Personen bzw. 3,4 Prozent gegenüber dem 1. Januar 2014 gestiegen. Diese Zunahme setzt sich zusammen aus 6 827 Neuzugängen und 2 627 „Abgängen“ (fast ausschließlich durch Tod). Im zurückliegenden Zehnjahreszeitraum nahm die Zahl der Versorgungsempfänger um 32,4 Prozent zu.

 
Von den Versorgungsempfängern waren 100 334 Personen Ruhegeldempfänger. Ihre Zahl hat wie auch in den Jahren zuvor zugenommen, und zwar um 4 327 Personen bzw. 4,5 Prozent, während die Zahl der Empfänger von Witwen- bzw. Witwergeld mit einer leichten Abnahme um 59 Personen auf 26 524 in etwa konstant geblieben ist. Rückläufig war auch die Zahl der Empfänger von Waisengeld, und zwar um 68 Personen bzw. 2,7 Prozent auf 2 462 Waisengeldbezieher.

 
Von den 6 827 neu zum Versorgungssystem der Beamten und Richter des Freistaates zugegangenen Ruhegehaltsempfängern waren 2 500 Frauen. 45,9 Prozent der 2014 in den Ruhestand gewechselten Beamten und Richter schieden mit Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze aus dem aktiven Erwerbsleben aus.

 
Weitere 13,8 Prozent wurden wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig pensioniert. 11,1 Prozent schieden auf eigenen Antrag bei Schwerbehinderung bzw. bei besonderer Altersgrenze (zumeist nach dem 60. Lebensjahr) und 15,0 Prozent auf eigenen Antrag bei allgemeiner Antragsaltersgrenze (zumeist nach dem 63. Lebensjahr) aus dem Berufsleben aus. 9,3 Prozent wurden aufgrund der im Polizei- und Justizvollzugsdienst geltenden besonderen Altersgrenze in den Ruhestand versetzt.

 
3 681 bzw. 53,9 Prozent der neu hinzugekommenen „Pensionärinnen und Pensionäre“ waren ehemals im Schuldienst tätig. Hiervon schieden 15,8 Prozent vorzeitig aufgrund von Dienstunfähigkeit aus dem aktiven Dienst aus. Weitere 24,4 Prozent quittierten den Dienst vorzeitig auf eigenen Antrag und 56,5 Prozent schieden durch das Erreichen der gesetzlichen Regelaltersgrenze aus dem Dienst aus.




Weitere Informationen:

  • Personal im öffentlichen Dienst
    im Internet
  • Pressemitteilung aus dem Vorjahr
  • PDF der Pressemitteilung






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