Auf einen Blick


Pressemitteilung

29/2015/57/B
München, den 13. Februar 2015

Zahl der Studierenden auf Rekordniveau

An Bayerns Hochschulen nahmen 2014 gut 72 300 junge Menschen ein Studium auf

 
Im Wintersemester 2014/15 meldeten die Studierendenkanzleien so viele Studierende wie noch nie. An Bayerns Hochschulen waren 368 218 junge Menschen immatrikuliert, das waren 12 303 oder 3,5 Prozent mehr als im vorangegangenen Wintersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, begannen 2014 insgesamt 72 328 Männer und Frauen ein Studium. Im Vergleich zum Studienjahr 2013 ging damit die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester leicht zurück (-1,8 Prozent), liegt aber weiter auf hohem Niveau.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren nach den noch vorläufigen Meldungen der Studierendenkanzleien für das Wintersemester 2014/15 an den Hochschulen in Bayern 368 218 Studierende eingeschrieben. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester (355 915) erhöhte sich die Zahl der Studentinnen und Studenten weiter um 3,5 Prozent und erreichte einen neuen Rekordwert.

 
Nachdem die Zahl der Studienanfänger im Sommersemester 2014 mit 7 887 noch deutlich über dem entsprechenden Vorjahressemester (6 846) gelegen hatte, war im Wintersemester (64 441) ein Rückgang der Erstsemesterzahlen um 3,5 Prozent zu verzeichnen. Im gesamten Studienjahr 2014 begannen 72 328 Personen in Bayern erstmals ein Studium, das waren 1 327 oder 1,8 Prozent weniger als im Studienjahr davor.

 
2014 begannen an Universitäten 43 389 junge Menschen ihr Studium (- 3,7 Prozent). Die staatlichen Fachhochschulen verzeichneten einen geringfügigen Zuwachs an Erstimmatrikulierten (+0,2 Prozent), während an nicht staatlichen Fachhochschulen deutlich mehr Studierende eine Hochschulausbildung begannen, als im Vorjahr (+14,5 Prozent). Allerdings waren in diesem Bereich mit 2 639 Erstimmatrikulationen nur etwa ein Zehntel der Neueinschreibungen zu verzeichnen, die staatliche Fachhochschulen meldeten (24 552).

 
36 049 oder 49,8 Prozent aller Erstimmatrikulierten im Studienjahr 2014 waren Frauen. In der Fächergruppe Sprach- und Kulturwissenschaften stellten Frauen etwa drei Viertel (74,3 Prozent), in den Bereichen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften sowie Kunst, Kunstwissenschaft lag der entsprechende Anteil bei etwa zwei Drittel (67,6 bzw. 66,3 Prozent). In der Veterinärmedizin waren sogar 85,9 Prozent der Erstsemester Frauen.

 
Nach wie vor nehmen Frauen deutlich unterdurchschnittlich ein Studium in den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften auf. Hier lag der Anteil der Studentinnen an den Erstimmatrikulierten bei 39,0 bzw. 24,0 Prozent). Ohne die künftigen Lehrerinnen beträgt der Frauenanteil bei Mathematik/Naturwissenschaften 36,4 Prozent.

 
Während die Zahl der Erstimmatrikulierten mit deutscher Staatsangehörigkeit (56 556) 2014 um 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag, stieg die Zahl der Ausländer, die in Bayern ein Studium aufnahmen um rund 6,0 Prozent auf 15 772 an. Damit hatte gut ein Fünftel der Studienanfänger (21,8 Prozent) eine ausländische Staatsangehörigkeit. Rund 71,0 Prozent dieser Erstimmatrikulierten nahmen ein Universitätsstudium auf.

 
Besonders stark war die Internationalisierung bei den Studienanfängern an der Technischen Universität München ausgeprägt, dort hatten 45,0 Prozent aller Erstsemester eine ausländische Staatsangehörigkeit. Auch die LMU und die Universität Bamberg wiesen mit Anteilswerten von 27,8 und 28,0 Prozent Quoten auf, die über dem Durchschnitt aller Universitäten (25,8 Prozent) lagen.










Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.