Auf einen Blick


Pressemitteilung

306/2015/35/M
München, den 29. Oktober 2015

Inflationsrate in Bayern im Oktober bei 0,5 Prozent

Obst und Gemüse deutlich teurer

 
Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,5 Prozent erhöht; im vorangegangenen September hatte die Inflationsrate bei 0,0 Prozent gelegen. Wie schon in den Monaten zuvor hat zu der niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 23,7 und Kraftstoffe um 12,6 Prozent verbilligt. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, hätte im Oktober die Inflationsrate bei 1,3 Prozent gelegen. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent gestiegen. Dabei haben sich insbesondere Obst (+20,2 Prozent) und Gemüse (+14,8 Prozent) spürbar verteuert. Günstiger als im Vorjahr waren hingegen Molkereiprodukte und Eier (-5,7 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (-5,0 Prozent). Deutliche Preisrückgänge waren dabei u. a. bei Butter (-8,7 Prozent), Sahne (-11,6 Prozent) und Vollmilch (-12,7 Prozent) zu beobachten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem vorangegangenen September (+0,2 Prozent) leicht gestiegen. Weiter zurückgegangen sind auch im Oktober die Preise für Kraftstoffe (-1,3 Prozent) und Heizöl (-0,8 Prozent). Verteuert haben sich hingegen Gemüse (+1,8 Prozent) und Obst (+4,8 Prozent). Im Gesamtdurchschnitt hat sich das Preisniveau für Nahrungsmittel binnen Monatsfrist um 1,4 Prozent erhöht.




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Oktober 2015 bei 0,5 Prozent; im vorangegangenen September hatte sie bei 0,0 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem Oktober des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 3,1 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren insbesondere Molkereiprodukte und Eier (-5,7 Prozent) sowie Speisefette und -öle (-5,0 Prozent). Im Einzelnen waren dabei deutliche Preisrückgänge u. a. bei Butter (-8,7 Prozent), Sahne (-11,6 Prozent) und Vollmilch (-12,7 Prozent) zu beobachten. Die Preise für Obst (+20,2 Prozent) und Gemüse (+14,8 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist hingegen spürbar erhöht.

 
Im Energiebereich sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Oktober des Vorjahres um 23,7 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-12,6 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist verbilligt. Leichte Preisrückgänge waren bei Strom (-1,9 Prozent) und Gas (-1,1 Prozent) zu beobachten.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Oktober des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im Oktober die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Festplattenrecorder (-7,2 Prozent) und Fernsehgeräte (-11,3 Pro-zent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (+0,2 Prozent) im Gesamtniveau leicht gestiegen. Dabei haben sich Kraftstoffe (-1,3 Prozent) und Heizöl (-0,8 Prozent) weiter verbilligt. Gestiegen sind hingegen binnen Monatsfrist die Preise für Gemüse (+1,8 Prozent) und Obst (+4,8 Prozent). Im Gesamtdurchschnitt haben sich Nahrungsmittel um 1,4 Prozent verteuert.



Hinweis:

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Oktober 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Oktober 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis Oktober 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


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  • Statistische Berichte:
    Verbraucherpreisindex für Bayern
  • Verbraucherpreisindex im Internet
  • Pressemitteilung






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