Auf einen Blick

Pressemitteilung

320/2015/56/E
München, den 12. November 2015

Umsatz im bayerischen Ausbaugewerbe unter Vorjahreswert

Anzahl tätiger Personen und geleisteter Arbeitsstunden nahezu unverändert, dagegen höhere Entgelte als im zweiten Quartal 2014

 
Nach Ergebnissen der jährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe im zweiten Vierteljahr waren Ende Juni 2015 insgesamt 90 520 Personen in den bayerischen Betrieben der Branche tätig. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik berichtet, blieb damit der Personalstand des Wirtschaftssektors im Vorjahresvergleich nahezu konstant (-0,1 Prozent gegenüber Juni 2014). Von diesen Mitarbeitern waren 31,0 Prozent in kleinen Betrieben mit maximal 19 tätigen Personen beschäftigt und 33,3 Prozent in großen Betrieben mit mindestens 50 tätigen Personen, nachdem dies Ende Juni 2014 vergleichbare 30,2 Prozent bzw. 34,1 Prozent waren. Der Gesamtumsatz der bayerischen Betriebe im Ausbaugewerbe belief sich im zweiten Quartal 2015 auf 2,48 Milliarden Euro (-3,4 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2014), wobei die niederbayerischen und die oberpfälzischen Betriebe ihren Gesamtumsatz im Durchschnitt um rund 2 Prozent steigern konnten.

 
Im bayerischen Ausbaugewerbe wurde im zweiten Vierteljahr 2015 so viel gearbeitet wie vor einem Jahr (jeweils 27,8 Millionen Arbeitsstunden) und dafür eine Entgeltsumme gezahlt (663,9 Millionen Euro), die 0,8 Prozent über Vorjahresniveau lag.

 
Nach Ergebnissen der jährlichen Erhebung im Ausbaugewerbe im zweiten Vierteljahr, in deren Rahmen die ausbaugewerblichen Betriebe von Unternehmen mit mindestens zehn tätigen Personen befragt werden, waren Ende Juni 2015 insgesamt 90 520 Personen in den bayerischen Betrieben dieses Wirtschaftssektors beschäftigt.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, entspricht dies in etwa dem Beschäftigtenstand vor einem Jahr (-0,1 Prozent gegenüber Ende Juni 2014). In den aktuell 2 029 kleinen Betrieben mit maximal 19 tätigen Personen arbeiteten 31,0 Prozent aller Beschäftigten der Branche (Ende Juni 2014: 1 990 Betriebe; 30,2 Prozent) und in den 287 großen Betrieben mit mindestens 50 tätigen Personen insgesamt 33,3 Prozent (279 Betriebe; 34,1 Prozent).

 
Der von den insgesamt festgestellten 3 437 ausbaugewerblichen Betrieben in Bayern im zweiten Quartal 2015 erzielte Gesamtumsatz bezifferte sich auf 2,48 Milliarden Euro, und lag damit 3,4 Prozent unter Vorjahreswert. Der größte Teil dieses Gesamtumsatzes wurde dabei wiederum von den in Oberbayern ansässigen Betrieben erwirtschaftet (850,6 Millionen Euro).

 
Während im Vergleich mit den Umsatzergebnissen des zweiten Quartals 2014 nicht nur die oberbayerischen Betriebe, sondern auch die Betriebe in Oberfranken, Unterfranken und Schwaben im Durchschnitt rückläufige Gesamtumsätze hinzunehmen hatten, konnten die Betriebe in den drei anderen bayerischen Regierungsbezirken entsprechende Zuwächse verzeichnen. Im Landesmittel errechnet sich aktuell ein Gesamtumsatz je ausbaugewerblichen Betrieb von rund 721 900 Euro gegenüber fast 757 000 Euro im zweiten Quartal 2014.

 
Da der Personalstand im Ausbaugewerbe gegenüber Ende Juni 2014 nahezu konstant blieb, hat sich im zweiten Quartal 2015 auch das in Arbeitsstunden gemessene Arbeitspensum der Wirtschaftsbranche nicht erhöht.

 
Von den aktuell insgesamt 27,8 Millionen Arbeitsstunden wurden die meisten in den Wirtschaftszweigen „Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation“ (9,1 Millionen Arbeitsstunden; +0,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2014) sowie „Elektroinstallation“ geleistet (8,0 Millionen Arbeitsstunden; -6,4 Prozent). Die Summe der Bruttoentgelte hat sich im aktuellen Berichtszeitraum auf 663,9 Millionen Euro leicht erhöht (+0,8 Prozent).



Ausführliche Ergebnisse bis auf Kreisebene enthält der Statistische Bericht „Ausbaugewerbe in Bayern 2015 – Ergebnisse der jährlichen Erhebung im 2. Vierteljahr“ (Berichtsnummer: E32003 201500). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




Das Ausbaugewerbe in Bayern
- Ergebnisse der Zusatzerhebung im 2. Vierteljahr 2015 -
(Betriebe von Unternehmen mit zehn oder mehr tätigen Personen)

 

Gebiet

Ausbaugewerbe in Bayern

Ende Juni 2015

im 2. Vierteljahr 2015

Betriebe

Tätige
Personen

Geleistete
Arbeits-
stunden

Entgelte

Gesamt-
umsatz1)

Anzahl

1 000

1 000 €

Oberbayern

 1 053

 27 824

 8 307

 219 990

 850 595

Niederbayern

  370

 12 175

 3 999

 87 285

 329 039

Oberpfalz

  320

 8 615

 2 675

 59 821

 234 015

Oberfranken

  296

 7 916

 2 335

 56 718

 195 184

Mittelfranken

  467

 11 386

 3 478

 82 750

 307 365

Unterfranken

  421

 10 588

 3 286

 72 454

 253 656

Schwaben

  510

 12 016

 3 709

 84 846

 311 485

Bayern

 3 437

 90 520

 27 789

 663 865

2 481 339

Veränderungen in % gegenüber dem Vorjahr

Oberbayern

3,0

-4,2

-6,4

-2,4

-6,4

Niederbayern

-0,8

2,6

6,4

0,3

1,9

Oberpfalz

0,9

3,2

2,8

3,8

2,2

Oberfranken

2,4

1,2

0,9

2,0

-6,3

Mittelfranken

1,3

2,9

4,5

4,9

0,3

Unterfranken

1,0

2,4

0,3

1,3

-3,4

Schwaben

-1,0

-0,7

1,6

3,0

-6,1

Bayern

1,3

-0,1

-0,0

0,8

-3,4

_____

1) Ohne Umsatzsteuer.




Regionalisierte Zahlen:

  • Statistische Berichte: Ausbaugewerbe in Bayern
    (LANDKREISE)
  • Pressemitteilung






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