Auf einen Blick


Pressemitteilung

338/2015/35/M
München, den 30. November 2015

Inflationsrate in Bayern im November bei 0,5 Prozent

Heizöl und Kraftstoffe mit leichtem Preisanstieg gegenüber dem Vormonat

 
Im Vergleich zum November des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,5 Prozent erhöht; im vorangegangenen Oktober hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 0,5 Prozent gelegen. Wie schon in den Monaten zuvor hat zu der niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt im Vergleich zum Vorjahr beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 22,0 und Kraftstoffe um 9,1 Prozent verbilligt. Ohne Heizöl und Kraftstoffe gerechnet, hätte im November die Inflationsrate bei 1,2 Prozent gelegen. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,5 Prozent gestiegen. Dabei haben sich insbesondere Obst (+19,7 Prozent) und Gemüse (+12,8 Prozent) spürbar verteuert. Günstiger als im Vorjahr waren demgegenüber Molkereiprodukte und Eier (-3,1 Prozent). Deutliche Preisrückgänge waren dabei bei Sahne (-7,8 Prozent) und Schnittkäse (-9,5 Prozent) zu beobachten. Auch Bohnenkaffee (-5,6 Prozent) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbilligt. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, blieben die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen Oktober im Gesamtniveau unverändert. Leicht erhöht haben sich binnen Monatsfrist die Preise für Heizöl (+0,9 Prozent) und Kraftstoffe (+0,8 Prozent).




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im November 2015 bei 0,5 Prozent; im vorangegangenen Oktober hatte sie ebenfalls bei 0,5 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem November des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt vergleichsweise deutlich um 3,5 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Billiger als im Vorjahr waren insbesondere Molkereiprodukte und Eier (-3,1 Prozent); im Einzelnen waren dabei deutliche Preisrückgänge u. a. bei Vollmilch (-4,8 Prozent), Sahne (-7,8 Prozent) sowie Schnittkäse (-9,5 Prozent) zu beobachten. Auch Bohnenkaffee (-5,6 Prozent) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbilligt. Die Preise für Obst (+19,7 Prozent) und Gemüse (+12,8 Prozent) sind hingegen binnen Jahresfrist spürbar gestiegen.

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem November des Vorjahres um 22,0 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-9,1 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist verbilligt. Leichte Preisrückgänge waren bei Strom (-1,9 Prozent) und Gas (-0,8 Prozent) zu beobachten.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem November des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,1 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im November die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Festplattenrecorder (-4,8 Prozent) und Fernsehgeräte (-9,4 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau nicht verändert. Die Preise für Kraftstoffe (+0,8 Prozent) und Heizöl (+0,9 Prozent) sind binnen Monatsfrist leicht gestiegen. Geringfügig verteuert haben sich auch Obst (+0,5 Prozent) und Gemüse (+0,2 Prozent). Im Gesamtdurchschnitt blieb das Preisniveau für Nahrungsmittel gegenüber dem Vormonat unverändert.



Hinweis:

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Die Presseinformation zum Berichtsmonat November 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, November 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis November 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




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