Auf einen Blick


Pressemitteilung

341/2015/16/Z
München, den 02. Dezember 2015

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

November-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Bevölkerungsvorausberechnung, Verschuldung der kommunalen Körperschaften, Bruttoinlandsprodukt und das PC-Verfahren REAL sind die Hauptthemen. Vor allem die Bevölkerungsstatistik ist eine Kernkompetenz, die sich in der Geschichte des Bayerischen Landesamts weit zurückverfolgen lässt. Die his-torischen Beiträge widmen sich diesem Thema und zeigen, dass es bereits früher ähnliche Fragestellungen und Problemlagen gab wie heute.

Kurzmitteilungen

Ausgewählte Pressemitteilungen des vergangenen Monats informieren zu aktuellen statistischen Ergebnissen. Im Zeitvergleich ergeben sich Aussagen zu Wachstum oder Rückgang: beispielsweise zum Anstieg der bayerischen Exporte und Importe, zum rückläufigen Einsatz potenziell klimawirksamer Stoffe in 2015 oder zum Investitionszuwachs der Bayerischen Industrie in 2014. Weitere Themen sind Inflationsrate und Verbraucherpreisindex sowie die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts.

 
Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung bis 2034

Babyboomer gehen in Rente, Elterngenerationen werden kleiner, manche Räume wachsen, manche schrumpfen und überaltern. Solche und andere Modellannahmen für die nächsten 20 Jahre skizziert das Kompetenzzentrum Demographie. Basis hierfür ist die Analyse zentraler demographischer Parameter wie Ausgangsbevölkerung, Geburten- und Sterbeverhalten, Zu- und Abwanderung sowie Binnenwanderungsströme zwischen den 71 Landkreisen und 25 kreisfreien Städten.

 
Verschuldung der kommunalen Körperschaften 2014

Schuldenstand, Schuldenabbau und Schuldenaufnahme sind die Stichworte dieses Fachartikels. Ausführlich erläutert werden Veränderungen hinsichtlich Verschuldung bei folgenden Parametern: öffentlicher und nicht-öffentlicher Bereich, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Bestand an kreditähnlichen Rechtsgeschäften, ÖPP-Projekte sowie Höhe der Bürgschaften, Garantien und sonstige Gewährleistungen der kommunalen Körperschaften.

 
Bruttoinlandsprodukt in Bayern 2000 bis 2014

Regelmäßige große Revisionen erfordern alle fünf bis zehn Jahre die Überarbeitung kompletter Zeitreihen. Ende April 2015 legte der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder (AK VGRdL) erstmals revidierte Zahlen nach dem neuen Europäischen System der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 2010 (ESVG 2010) auf Länderebene vor. Im Rückblick erläutert der Autor wesentliche Veränderungen des Bruttoinlandsprodukts seit dem Jahr 2000.

 
Das moderne PC-Verfahren REAL

Das Verfahren zur Berechnung der Steuer- und Umlagekraftzahlen sowie Finanzzuweisungen (REAL) ist ein Grundbaustein für die Ermittlung von Zuweisungen im kommunalen Finanzausgleich. Das bisherige zentrale Großrechnerverfahren wurde durch eine neue – zusammen mit den Fachabteilungen entwickelte – Anwendung abgelöst und seit dem vierten Quartal 2015 erstmals produktiv eingesetzt. Detailliert beschreibt der Artikel die System-Umstellung mit allen positiven Auswirkungen.

 
Historische Beiträge

Bereits vor 65 Jahren war es eine Kernaufgabe des Bayerischen Statistischen Landesamts laufend Veränderungen und Stand der Bevölkerung zu ermitteln. Wie heute ging es schon damals darum, eine Berechnungsgrundlage zu haben – unter anderem für den innerbayerischen Finanzausgleich, für Zahlungen an Verwaltungen, Einteilung der Stimmkreise oder Bürgermeisterwahlen. Historische Schaubilder und Texte beleuchten die Vorgehensweise und Probleme der damaligen Datenerfassung.

 
Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.



Hinweis:

Die Zeitschrift gibt es unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als kostenlose Datei zum Herunterladen. Bestellungen für die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201511) als Einzelheft (4,80 €) oder im Jahresabonnement (46,- €) nimmt der Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (089 2119-3457) entgegen.


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