Auf einen Blick


Pressemitteilung

35/2015/36/Q
München, den 23. Februar 2015

Betrieblicher Frischwasserverbrauch in Bayern im Jahr 2013 bei 2,65 Milliarden Kubikmeter

Rund 69 Prozent des in bayerischen Betrieben eingesetzten Frischwassers wurde in der Elektrizitäts- und Wärmeversorgung genutzt

 
Nach vorläufigen Berechnungen des Bayerischen Landesamts für Statistik lag das Wasseraufkommen im Rahmen der nichtöffentlichen Wasserversorgung in Bayern im Jahr 2013 bei rund 2 782 Millionen m3; knapp 70 Prozent dieser Menge wurde im Bereich der Elektrizitäts- und Wärmeversorgung eingesetzt. – Die von den befragten Betrieben im Jahr 2013 ein- und weitergeleitete Abwassermenge lag bei insgesamt 2 586 Millionen m³. Gut 2 289 Millionen m3 Abwasser wurden direkt und ohne vorherige Behandlung in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen in ein Oberflächengewässer oder den Untergrund eingeleitet, darunter 2 161 Millionen m3 Kühlwasser.

 
Im Jahr 2013 lag das Wasseraufkommen in der nichtöffentlichen bzw. betrieblichen Wasserversorgung in Bayern nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik bei insgesamt rund 2 782 Millionen m3. Der überwiegende Teil davon, nämlich knapp 2 609 Millionen m3, wurde von den befragten Betrieben selbst gewonnen, darunter rund 2 203 Millionen m3 aus Oberflächengewässern. Den Rest von knapp 174 Millionen m3 bezogen sie aus dem öffentlichen Netz bzw. von anderen Betrieben.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden 2013 insgesamt 2 646 Millionen m3 Frischwasser – das sind rund 95 Prozent des Gesamtwasseraufkommens im nichtöffentlichen Bereich – in den befragten Betrieben selbst eingesetzt, und zwar überwiegend zu Kühlzwecken. Die übrigen fünf Prozent wurden ungenutzt ab- oder weitergeleitet.

 
Rund 1 835 Millionen m3, mit 69 Prozent der größte Anteil des in den befragten Betrieben eingesetzten Frischwassers, entfiel auf den Bereich der Elektrizitäts- und Wärmeversorgung, rund 740 Millionen m3 auf die verschiedenen Wirtschaftszweige des Verarbeitenden Gewerbes, darunter knapp 350 Millionen m3 auf die chemische Industrie und weitere gut 126 Millionen m3 auf die Papierindustrie.

 
Die bei den befragten Betrieben nach der Nutzung angefallene Abwassermenge lag im Jahr 2013 bei rund 2 586 Millionen m3. Gut 2 289 Millionen m3 wurden direkt und ohne vorherige Behandlung in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen in ein Oberflächengewässer oder den Untergrund eingeleitet, davon 2 161 Millionen m3 (94 Prozent) Kühlwasser.

 
Knapp 149 Millionen m3 Abwasser wurden in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen behandelt, rund 100 Millionen m3 Abwasser wurden zunächst an andere Betriebe weitergeleitet und knapp 48 Millionen m3 gingen ohne Vorbehandlung in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen in die öffentliche Kanalisation bzw. in öffentliche Abwasserbehandlungsanlagen.

 
In den betrieblichen Kläranlagen mit biologischer Abwasserbehandlung fielen rund 76 000 tTM (Tonnen Trockenmasse) Klärschlamm an, darunter wurden gut 46 000 tTM (61 Prozent) stofflich verwertet und gut 28 000 tTM (37 Prozent) wurden thermisch entsorgt.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Nichtöffentliche Wasserversorgung und nichtöffentliche Abwasserentsorgung in Bayern 2013“ (Bestellnummer: Q12003201301). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.