Auf einen Blick


Pressemitteilung

368/2015/16/Z
München, den 23. Dezember 2015

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Dezember-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Passend zum Jahresende und allen guten Wünschen für das neue Jahr steht das Magazin komplett unter dem Thema „Gesundheit“. Von den Kleinen der Gesellschaft bis zum Lebensende handeln die Themen: Adipositas bei Einschulungskindern, Krankenhaus- und Pflegestatistik sowie Mortalitätsgeschehen in Bayern. Historisch werfen wir einen Blick auf die Schulgesundheitspflege und die Todesursachen in den 1950er Jahren.
 

Titelbild: Bayern in Zahlen Dezember 2015

 
Statistik aktuell
 
Kurz gefasst, tabellarisch und graphisch veranschaulicht sind viele positive Entwicklungen – beispielsweise zu den Studierendenzahlen, zur Industrieproduktion, zu den Auftragsbeständen im Bauhauptgewerbe, zu den Wohnungsbaugenehmigungen, zum Außenhandel, zum Gastgewerbe oder zum Anteil der erneuerbaren Energien an der bayerischen Stromerzeugung.
 
 
Nachrichten
 
Seit Oktober 2015 hat das Statistische Bundesamt einen neuen Präsidenten und Bundeswahlleiter. Der Diplom-Mathematiker Dieter Sarreither begann dort bereits 1982 als Referent für Softwareentwicklung und war zuletzt Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes.
 
 
Adipositas bei Einschulungskindern in Bayern: Ein Vergleich von drei Referenzsystemen und den sich daraus ergebenden Rangreihen
 
Im Trend der letzten Jahre ist die Adipositas bei bayerischen Einschulungskindern rückläufig. Wie viele Kinder als adipös definiert werden, hängt davon ab, nach welchem Referenzsystem man den Body Mass Index (BMI) kategorisiert. Der Gastbeitrag aus dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit untersucht diesen methodischen Einfluss auf die Rangreihen der kreisfreien Städte und Landkreise, zieht Schlüsse für die Validität von Adipositas-Quoten und gibt Empfehlungen zur Anwendung der Referenzsysteme.
 
 
Fallpauschalbezogene Krankenhausstatistik – ausgewählte Ergebnisse für das Jahr 2013
 
Der Beitrag erläutert die Grundsätze der Krankenhausvergütung sowie ausgewählte Ergebnisse der fallpauschalbezogenen Krankenhausstatistik des Jahres 2013. Betrachtet werden wichtige Eckdaten, die durchgeführten Operationen und medizinischen Prozeduren sowie die Haupt- und Nebendiagnosen nach Alter und Geschlecht. Im Rückblick auf die erstmals im Jahre 2005 erhobenen Daten werden zusätzlich wesentliche Veränderungen beschrieben.
 
 
Pflege in Bayern
 
Das Thema „Pflege“ ist eine große Herausforderung für Gesellschaft und Politik. Seit Dezember 1999 erfolgen im zweijährigen Turnus statistische Erhebungen zu Stand und Struktur der Pflege. Die Ergebnisse dienen als zuverlässige Planungsgrundlage für eine bedarfsgerechte Versorgung und sind sowohl Basis als auch Kontrollmöglichkeit politischer Entscheidungen. Der Artikel beleuchtet einige Eckdaten zur Entwicklung der Pflege sowie zum Stand der Pflege Ende 2013.
 
 
Sterblichkeit und Todesursachen in Bayern 2014
 
Die Todesursachenstatistik liefert umfassende Informationen zum Mortalitätsgeschehen im Freistaat. Differenziert wird nach Altersstruktur, Geschlecht, natürlichen und nicht natürlichen Todesursachen sowie in der Feingliederung nach der genauen Todesursache. Auf Basis dieser Statistik werden wichtige Gesundheitsindikatoren wie z. B. Sterbeziffern und verlorene Lebensjahre ermittelt.
 
 
Historische Beiträge
 
Bereits der Bericht von 1962 zu den schulärztlichen Untersuchungen in den Jahren 1956 bis 1958 verwendet das Wort „adipös“. Damals war dieses Problem allerdings weniger bedeutend – viel häufiger fanden sich unter den Geburtsjahrgängen 1943 bis 1951 blasse und magere Kinder. Bei der damaligen Schulgesundheitspflege ging es vor allem um die Erfassung von Größe, Gewicht, Konstitution, Körperhaltung, Tuberkulose, Hautschäden und Schilddrüsenerkrankungen bei Stadt- und Landkindern. Ein Schaubild über die häufigsten Todesursachen in Bayern 1956 rundet die historische Betrachtung ab.
 
 
Bayerischer Zahlenspiegel
 
Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.
 
 
Hinweis:
Die Zeitschrift steht unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als kostenlose Datei zum Herunterladen. Bestellungen für die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201512) als Einzelheft (4,80 €) oder im Jahresabonnement (46,- €) nimmt der Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (089 2119-3457) gerne entgegen.




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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.