Auf einen Blick


Pressemitteilung

36/2015/36/E
München, den 23. Februar 2015

Personalrückgang in der bayerischen Energie- und Wasserversorgung im Jahr 2014

Durchschnittlicher Monatsverdienst auf 4 347 Euro gestiegen

 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik waren im Jahr 2014 in Bayern in 247 Betrieben der Energie- und Wasserversorgung 29 587 Personen beschäftigt. Damit ist die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Die durchschnittlichen monatlichen Verdienste betrugen 4 347 Euro bei einer monatlichen Arbeitszeit von 119 Stunden je tätiger Person.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren im Jahresmittel 2014 in 247 bayerischen Betrieben der Energie- und Wasserversorgung insgesamt 29 587 Personen tätig. Das waren 147 Beschäftigte bzw. 0,5 Prozent weniger als im Jahr 2013.

 
Die Mehrheit der Beschäftigten (89,3 Prozent) war im Bereich der Elektrizitätsversorgung tätig, 7,0 Prozent in der Gasversorgung, 3,5 Prozent in der Wasser-versorgung und 0,2 Prozent in der Wärme- und Kälteversorgung. Daraus ergeben sich nahezu identische Anteile im Vergleich zum Vorjahr.

 
Bei den Löhnen und Gehältern stieg der durchschnittliche Monatsverdienst je Beschäftigten gegenüber dem Jahr 2013 um 51 Euro auf 4 347 Euro. Mit einem Verdienst von 5 770 Euro nahm hier der Bereich Wärme- und Kälteversorgung den Spitzenplatz ein. Am wenigsten verdienten Beschäftigte im Bereich der Wasserversorgung (3 053 Euro).

 
Die gesamte Jahresbruttolohn- und -gehaltssumme stieg im Vergleich zum Vorjahr aufgrund erhöhter Beschäftigtenzahlen im Bereich der Wärme- und Kälteversorgung (18,1 Prozent) deutlich an.

 
Auch bei der Elektrizitätsversorgung (1,8 Prozent) und der Wasserversorgung (0,7 Prozent) waren Zunahmen zu verzeichnen. Eine geringere Jahresbruttolohn- und -gehaltssumme wurde demgegenüber im Bereich Gasversorgung (-5,6 Prozent) registriert.

 
Im Schnitt arbeitete jeder Beschäftigte rund 119 Stunden pro Monat und damit knapp eine Stunde weniger als im Jahr 2013. Dabei leisteten die Arbeitnehmer in der Wärme- und Kälteversorgung mit durchschnittlich 137 die meisten und die Arbeitnehmer in den wasserversorgenden Betrieben mit 115 die wenigsten Stunden.



Hinweis:

Die dargestellten Ergebnisse basieren auf Angaben aus dem Monatsbericht bei Betrieben in der Energie- und Wasserversorgung. Im Rahmen dieser Erhebung werden Betriebe der Energie- und Wasser-versorgung von bayerischen Unternehmen dieser Wirtschaftsbereiche mit 20 oder mehr Beschäftigten befragt.

 
Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Energiewirtschaft in Bayern; Teil I: Endgültige Ergebnisse 1.-4. Quartal 2014“ (Bestellnummer: E42013 201400). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.