Auf einen Blick

Pressemitteilung

44/2015/56/E
München, den 27. Februar 2015

Auftragsbestand im Wert von 5,89 Milliarden Euro

Bayerns Bauhauptgewerbe Ende Dezember 2014 mit 13,0 Prozent im Plus

 
Das bayerische Bauhauptgewerbe verzeichnete Ende Dezember 2014 einen Auftragsbestand im Gesamtwert von 5,89 Milliarden Euro, was einem Plus von 13,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik waren ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau (-0,5 Prozent) sowie den Straßenbau (-15,8 Prozent) für alle Bausparten höhere Auftragsbestände als Ende Dezember 2013 festzu-stellen. Der größte Anteil des gesamten bauhauptgewerblichen Auftragsbe-stands entfiel in fachlicher Differenzierung auf die Bausparte „Gewerblicher und industrieller Hochbau“ (1,59 Milliarden Euro; +10,9 Prozent) und bei regionaler Betrachtung auf den Regierungsbezirk Oberbayern (2,12 Milliarden Euro; +34,0 Prozent).

 
Der Auftragsbestand im bayerischen Bauhauptgewerbe bezifferte sich Ende Dezember 2014 auf insgesamt 5,89 Milliarden Euro, womit der entsprechende Vorjahreswert um 13,0 Prozent übertroffen wurde.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, lag damit der aktuelle Auftragsbestand nach Bausparten differenziert im gewerblichen und industriellen Hochbau (einschließlich landwirtschaftlichem Bau) mit 1,59 Milliarden Euro bzw. 26,9 Prozent (+10,9 Prozent gegenüber Ende Dezember 2013) abermals am höchsten, weit vor den Sparten „Tiefbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen“ (1,23 Milliarden Euro; +78,3 Prozent) sowie „Woh-nungsbau“ (1,16 Milliarden Euro; +10,7 Prozent).

 
Ausgenommen den gewerblichen und industriellen Tiefbau sowie den Straßenbau, deren jeweiliger Auftragsbestand sich im Vorjahresvergleich rückläufig entwickelte (-0,5 Prozent
bzw. -15,8 Prozent), war für alle anderen Bausparten ein jeweils höherer Auftragsbestand festzustellen, und zwar um mindestens 2,3 Prozent (öffentlicher Hochbau).

 
Eine regionale Betrachtung auf Ebene der Regierungsbezirke ergibt, dass die größten Anteile des Auftragsbestands im Bauhauptgewerbe in Bayern Ende Dezember 2014 auf Oberbayern (2,12 Milliarden Euro bzw. 35,9 Prozent), die Oberpfalz (824,3 Millionen Euro bzw. 14,0 Prozent) und Niederbayern (730,2 Millionen Euro bzw. 12,4 Prozent) entfallen, wogegen der geringste Anteil Oberfranken (450,8 Millionen Euro bzw. 7,6 Prozent) zuzurechnen ist.

 
Während sich für Oberbayern und die drei fränkischen Regierungsbezirke höhere Auftragsbestände als vor Jahresfrist errechneten, ergaben sich für Niederbayern, die Oberpfalz und Schwaben wesentlich niedrigere.

 
Den relativ stärksten Zuwachs beim bauhauptgewerblichen Auftragsbestand verzeichnete Mittelfranken (+53,5 Prozent) und den vergleichsweise stärksten Rückgang die Oberpfalz (11,7 Prozent).



Hinweis:

Die Berichterstattung basiert auf den Ergebnissen der vierteljährlichen Erhebung des Auftragsbestands im Bauhauptgewerbe. Im Rahmen dieser Quartalserhebung werden die bauhauptgewerblichen Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen befragt.



Ausführliche Ergebnisse enthält der demnächst erscheinende Statistische Bericht „Baugewerbe in Bayern im Januar 2015“ (Berichtsnummer: E21003 201501). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).






Auftragsbestände im Bauhauptgewerbe in Bayern

(Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr tätigen Personen)

Gebiet

Auftrags-
bestände
ins-
gesamt

davon

Woh-
nungs-
bau

Gewerbl.
u. industr.
Hoch-
bau1)

Gewerbl.
u. industr.
Tief-
bau

Öffent-
licher
Hoch-
bau

Straßen-
bau

Tiefbau für Gebiets-körper-schaften u. Sozialvers.

1 000 Euro

Ende Dezember 2014

Oberbayern

2 117 751 

 286 120 

 303 060 

 306 405 

 88 995 

 384 557 

 748 614 

Niederbayern

 730 249 

 199 234 

 284 854 

 35 982 

 50 756 

 31 753 

 127 670 

Oberpfalz

 824 330 

 135 671 

 346 245 

 125 211 

 98 749 

 47 919 

 70 536 

Oberfranken

 450 814 

 57 290 

 143 427 

 47 066 

 21 363 

 137 235 

 44 432 

Mittelfranken

 497 014 

 180 996 

 128 982 

 55 407 

 37 286 

 28 348 

 65 993 

Unterfranken

 579 414 

 75 314 

 156 841 

 113 520 

 77 983 

 40 296 

 115 461 

Schwaben

 695 199 

 228 755 

 221 861 

 78 470 

 51 621 

 55 000 

 59 492 

Bayern

5 894 771 

1 163 379 

1 585 270 

 762 061 

 426 753 

 725 109 

1 232 199 

Ende Dezember 2013

Oberbayern

1 580 509 

 278 141 

 216 858 

 304 816 

 79 529 

 483 882 

 217 283 

Niederbayern

 793 899 

 208 619 

 330 672 

 47 742 

 40 586 

 49 578 

 116 703 

Oberpfalz

 934 015 

 145 014 

 361 198 

 148 055 

 108 003 

 77 574 

 94 171 

Oberfranken

 410 518 

 69 471 

 120 327 

 18 853 

 24 449 

 128 659 

 48 758 

Mittelfranken

 323 742 

 74 070 

 96 758 

 59 346 

 30 927 

 21 213 

 41 428 

Unterfranken

 448 639 

 68 078 

 148 689 

 31 301 

 53 496 

 35 860 

 111 215 

Schwaben

 725 238 

 208 008 

 155 375 

 156 093 

 80 061 

 64 232 

 61 470 

Bayern

5 216 561 

1 051 400 

1 429 879 

 766 206 

 417 050 

 860 999 

 691 026 

Veränderungen in % gegenüber Ende Dezember 2013

Oberbayern

34,0

2,9

39,8

0,5

11,9

-20,5

244,5

Niederbayern

-8,0

-4,5

-13,9

-24,6

25,1

-36,0

9,4

Oberpfalz

-11,7

-6,4

-4,1

-15,4

-8,6

-38,2

-25,1

Oberfranken

9,8

-17,5

19,2

149,6

-12,6

6,7

-8,9

Mittelfranken

53,5

144,4

33,3

-6,6

20,6

33,6

59,3

Unterfranken

29,1

10,6

5,5

262,7

45,8

12,4

3,8

Schwaben

-4,1

10,0

42,8

-49,7

-35,5

-14,4

-3,2

 

 

 

 

 

 

 

Bayern

13,0

10,7

10,9

-0,5

2,3

-15,8

78,3

___________________________________________________________

1) Einschl. landwirtschaftlicher Bau.




Regionalisierte Zahlen:

  • Auftragsbestände im Bauhauptgewerbe in Bayern im 4. Quatal 2014
    und 2013 (Achtung: 2 Tabellenblätter)
  • Zahlen der vergangenen Monate können Sie
    unseren Veröffentlichungen entnehmen








Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.