Auf einen Blick


Pressemitteilung

52/2015/43/L
München, den 05. März 2015

Kommunale Steuereinnahmen stiegen 2014 um 5,1 Prozent

Ansehnliches Plus beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer

 
Die kommunalen Steuereinnahmen stiegen im Jahr 2014 um fast 770 Millionen Euro auf knapp 15,9 Milliarden und lagen damit um 5,1 Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2013. Maßgeblich für die Zunahme war der Anstieg beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer um gut 460 Millionen Euro bzw. 7,6 Prozent auf knapp 6,5 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von fast sieben Milliarden Euro übertrafen das Ergebnis aus dem Vorjahr um 261 Millionen Euro bzw. 3,9 Prozent. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, erhöhten sich im Betrachtungszeitraum zudem die kommunalen Einnahmen aus den Grundsteuern A und B um 1,6 Prozent auf über 1,7 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer verzeichneten eine Zunahme um 2,7 Prozent auf knapp 632 Millionen Euro. Auch die vom Volumen her weniger bedeutenden „übrigen Gemeindesteuern“ stiegen um fast 1,5 Millionen Euro bzw. 3,0 Prozent auf 51,7 Millionen Euro an.

 
Nach den Ergebnissen der vom Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten kommunalen Kassenstatistik verzeichneten im Jahr 2014 die bayerischen Gemeinden und Gemeindeverbände bei den Steuereinnahmen ein Plus von 5,1 Prozent auf 15 862,5 Millionen Euro.

 
Dabei sind die Einnahmen der Kommunen aus ihrer bedeutendsten Einnahmequelle, der Gewerbesteuer, im Vorjahresvergleich um 3,9 Prozent auf 6 961,8 Millionen Euro angestiegen.

 
Vom Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 8 550,4 Millionen Euro führten die Kommunen gut 1 588,5 Millionen Euro Gewerbesteuerumlage an das Land und den Bund ab, so dass in den Gemeindekassen netto besagte 6 961,8 Millionen Euro verblieben. Gegenüber dem Jahr 2013 ergibt das ein Plus von knapp 261,1 Millionen Euro.

 
Die Einnahmen aus dem Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer, der vom Volumen her zweitwichtigsten Steuerquelle der bayerischen Städte und Gemeinden, lagen mit 6 480,1 Millionen Euro um 7,6 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres.

 
Beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer ergab sich 2014 mit 631,9 Millionen Euro ein Zuwachs von 2,7 Prozent. Zugenommen hat auch das Steueraufkommen aus den Grundsteuern.

 
Während die kommunalen Einnahmen aus der Grundsteuer B um 1,7 Prozent auf 1 652,7 Millionen Euro anstiegen, lagen die Einnahmen aus der Grundsteuer A bei knapp 84,3 Millionen Euro und damit nur um 0,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

 
Die übrigen Gemeindesteuern wie Hundesteuer, Zweitwohnungssteuer und sonstige Steuern erhöhten sich im Vorjahresvergleich um knapp 1,5 Millionen Euro bzw. 3,0 Prozent auf 51,7 Millionen Euro.



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Gemeindefinanzen und Realsteuervergleich in Bayern 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).








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