Auf einen Blick

Pressemitteilung

5/2015/57/H
München, den 09. Januar 2015

Weiter rückläufige Unfallzahlen in Bayern

Auch im November 2014 verunglückten weniger Menschen im Straßenverkehr

 
Im November 2014 wurden auf Bayerns Straßen von der Polizei 29 760 Verkehrsunfälle erfasst (vorläufige Ergebnisse). Damit ereigneten sich 5,5 Prozent weniger Unfälle als im Vorjahresmonat. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, ging die Zahl der Unfälle mit Personenschaden um 8,4 Prozent auf 3 486 zurück. Dabei verunglückten 4 612 Personen (-11,2 Prozent), 681 Menschen wurden dabei schwer verletzt (-14,0 Prozent) und 34 starben (-15,0 Prozent).

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, registrierte die Polizei im November 2014 vorläufig 29 760 Straßenverkehrsunfälle. Dies entspricht einem Rückgang von 5,5 Prozent. Im November des Vorjahres waren es noch 31 490. Überwiegend kam es bei den aufgenommenen Unfällen lediglich zu Sachschäden (26 274 oder 88,3 Prozent aller Unfälle), wobei nur 719 Unfälle als schwerwiegend einzustufen waren, da eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat vorlag und mindestens ein Kraftfahrzeug so stark beschädigt war, dass es von der Unfallstelle abgeschleppt werden musste.

 
Im November verunglückten insgesamt 4 612 Personen, das waren 11,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dabei starben 34 Menschen (-6), 681 wurden schwer verletzt und mussten stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden (-111) und 3 897 wurden leicht verletzt.

 
Von Januar bis November 2014 nahm die Polizei insgesamt 334 813 Straßenverkehrsunfälle in Bayern auf (-2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Dabei ging die Zahl der Unfälle mit Sachschaden um 2,4 Prozent auf 286 493 zurück, wobei die Zahl der schwerwiegenden Unfälle sogar um 15,7 Prozent auf 8 661 zurückging. Die Zahl der sogenannten Bagatellunfälle (übrige Sachschadensunfälle), die mit 82,5 Prozent den größten Anteil am Unfallgeschehen ausmachen, fiel um 1,9 Prozent auf 276 202. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden erhöhte sich nur leicht auf 48 320 (+0,4 Prozent). Dabei blieb die Zahl der verunglückten Personen nahezu konstant, wobei in den ersten elf Monaten 2014 weniger Getötete zu beklagen waren (569; -7,3 Prozent) als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
 
 

Straßenverkehrsunfälle und Verunglückte in Bayern im November 2014

Vorläufige Ergebnisse

Unfälle
-----
Verunglückte

November

Veränderung

Januar bis November

Veränderung

2014

2013*)

2014

2013*)

Anzahl

in %

Anzahl

in %

 

Straßenverkehrsunfälle insgesamt

 

29 760

31 490

-1 730

-5,5

334 813

341 672

-6 859

-2,0

dav.

Unfälle mit Personenschaden

 

3 486

3 806

- 320

-8,4

48 320

48 119

 201

0,4

Unfälle mit nur Sachschaden

 

26 274

27 684

-1 410

-5,1

286 493

293 553

-7 060

-2,4

dav.

Schwerwiegende Unfälle mit

 

 

   Sachschaden im engeren Sinne

 

 719

1 039

- 320

-30,8

8 661

10 274

-1 613

-15,7

Sonstige Sachschadensunfälle unter

 

 

 

 

   dem Einfluss berauschender Mittel

 

 158

 179

- 21

-11,7

1 630

1 790

- 160

-8,9

Übrige Sachschadensunfälle

 

25 397

26 466

-1 069

-4,0

276 202

281 489

-5 287

-1,9

 

 

 

 

Verunglückte insgesamt

 

4 612

5 191

- 579

-11,2

64 313

64 299

 14

0,0

dav.

Getötete

 

 34

 40

- 6

-15,0

 569

 614

- 45

-7,3

Verletzte

 

4 578

5 151

- 573

-11,1

63 744

63 685

 59

0,1

dav.

Schwerverletzte

 

 681

 792

- 111

-14,0

10 836

10 702

 134

1,3

Leichtverletzte

 

3 897

4 359

- 462

-10,6

52 908

52 983

- 75

-0,1

___________

*) Endgültige Ergebnisse.

 
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Straßenverkehrsunfälle in Bayern im November 2014. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457). 
 

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.