Auf einen Blick

Pressemitteilung

66/2015/55/A
München, den 13. März 2015

Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März

Stationäre Krankenhausbehandlungen wegen Rückenleiden nach einjähriger Unterbrechung wieder leicht gestiegen

 
Im Jahr 2013 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 103 371 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ durchgeführt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr und 48,7 Prozent mehr als noch zehn Jahre zuvor. In den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wurden im gleichen Zeitraum 48 805 stationäre Behandlungsfälle gezählt (-1,4 Prozent gegenüber 2012 bzw. 17,9 Prozent weniger als 2003).

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich des Tages der Rückengesundheit
am 15. März mitteilt, wurden im Jahr 2013 in den bayerischen Krankenhäusern 103 371 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Hauptdiagnose „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“ durchgeführt, das waren rund 0,4 Prozent mehr als im Jahr davor
(2012: 102 971).

 
Betrachtet man die Entwicklung der letzten Jahre, so zeigt sich – ausgehend von 69 522 Behandlungen in 2003 – ein Rückgang der vollstationären Behandlungsfälle auf 62 545 im Jahr 2005, dem ein sprunghafter Anstieg auf 72 615 Fälle im Jahr 2006 und anschließend eine kontinuierliche Zunahme folgte.

 
Nach einem einmaligen Rückgang im Berichtsjahr 2012 musste 2013 ein erneuter Anstieg festgestellt werden. Der Gesamtanstieg zwischen den Jahren 2003 und 2013 betrug rund 48,7 Prozent.

 
In 54,3 Prozent der 2013 aufgrund von Rückenleiden bedingten stationären Behandlungsfällen waren weibliche Patienten betroffen und in 51 Prozent der Fälle waren die Patienten 60 Jahre oder älter. Betroffen sind jedoch auch Jüngere. So stellen die 8 095 Behandlungsfälle der 30- bis unter 40-Jährigen einen Anteil von 7,8 Prozent dar.

 
Die Zahl der im Jahr 2013 in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen durchgeführten vollstationären Behandlungen wegen Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens sank um 1,4 Prozent auf 48 805 Fälle (2012: 49 494). Gegenüber 2003 (59 469 Fälle) zeigt sich ein Rückgang um 17,9 Prozent.

 
Der Anteil von Behandlungsfällen weiblicher Patienten wegen Rückenleiden in den bayerischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen betrug 49,4 Prozent (24 105 Fälle) und der Anteil der Behandlungen von Patienten im Alter von 50 bis unter 60 Jahren 38,6 Prozent (18 821 Fälle). Bei der Altersgruppe der 60 Jahre oder älteren waren es dagegen mit 14 624 Personen nur 30 Prozent.



Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2013“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



Regionalisierte Zahlen:

  • 2013 Landkreise: in bayerischen Krankenhäusern
    vollstationäre Behandlungen
  • 2012 Landkreise: in bayerischen Krankenhäusern
    vollstationäre Behandlungen
  • 2013 Landkreise: in bayerischen Vorsorge- und
    Rehabilitationseinrichtungen vollstationäre Behandlungen
  • 2012 Landkreise: in bayerischen Vorsorge- und
    Rehabilitationseinrichtungen vollstationäre Behandlungen


















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