Auf einen Blick


Pressemitteilung

82/2015/2015/M
München, den 30. März 2015

Inflationsrate in Bayern im März bei 0,5 Prozent

Kaffee um 17 Prozent teurer, Butter hingegen um acht Prozent günstiger als im Vorjahr

 
Im Vergleich zum März des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,5 Prozent erhöht; im Februar hatte die Inflationsrate bei 0,3 Prozent gelegen. Wie schon in den Vormonaten hat zu der niedrigen Inflationsrate maßgeblich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 19,0 und Kraftstoffe um 9,4 Prozent verbilligt. Das Preisniveau für Nahrungsmittel hingegen ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für Butter (-8,3 Prozent) und Vollmilch
(-7,7 Prozent) deutlich gefallen, während Bohnenkaffee (+17,3 Prozent) im Jahresvergleich spürbar teurer wurde. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Dabei haben sich die Preise für Heizöl (+2,1 Prozent) und Kraftstoffe (+4,0 Prozent) wie schon im Februar erneut erhöht. Zudem sind nach Auslaufen des Winterschlussverkaufs mit der Einführung der Frühjahrs- und Sommerkollektion auch Bekleidungsartikel (+6,4 Prozent) nochmals teurer geworden.




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im März 2015 bei +0,5 Prozent; im vorangegangenen Februar hatte sie bei +0,3 Prozent gelegen. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet, hätte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum März des Vorjahres um 1,1 Prozent erhöht.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind gegenüber dem März des Vorjahres im Gesamtdurchschnitt um 1,1 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Preisentwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutlich billiger als im Vorjahr waren u. a. Butter (-8,3 Prozent) und Vollmilch (-7,7 Prozent), während sich die Preise für Obst (+7,0 Prozent) und Bohnenkaffee (+17,3 Prozent) spürbar erhöhten.

 
Im Energiesektor sind die Preise für Heizöl gegenüber dem März des Vorjahres um 19,0 Prozent gefallen. Auch Kraftstoffe (-9,4 Prozent) haben sich binnen Jahresfrist spürbar verbilligt. Ein leichter Preisrückgang war bei Strom (-1,3 Prozent) zu beobachten. Das Preisniveau für Gas (+0,2 Prozent) blieb nahezu unverändert.

 
Weiterhin entspannt verläuft im Landesdurchschnitt die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem März des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,7 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im März weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher Festplattenrecorder
(-4,7 Prozent), Fernsehgeräte (-9,9 Prozent) und tragbare Computer (-12,5 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im Gesamtniveau ebenfalls um 0,5 Prozent erhöht. Bei Kraftstoffen (+4,0 Prozent) und Heizöl (+2,1 Prozent) konnten wie schon im Februar so auch im März kurzfristige Preiserhöhungen beobachtet werden. Die Preise für Nahrungsmittel (-0,4 Prozent) sind im Durchschnitt leicht gefallen. Dabei hat sich Gemüse
(-3,5 Prozent) spürbar verbilligt. Nach Auslaufen des Winterschlussverkaufs und der Einführung der Frühjahrs- und Sommerkollektion sind im März hingegen die Preise für Bekleidungsartikel (+6,4 Prozent) weiter gestiegen.



Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat März 2015 enthält vorläufige Ergebnisse.



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, März 2015 mit Jahreswerten von 2011 bis 2014 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2010 bis März 2015 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013). Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.