Auf einen Blick


Pressemitteilung

83/2015/42/A
München, den 31. März 2015

Zum Tag der älteren Generation am 1. April 2015

Frauenanteil bei den 65-Jährigen oder Älteren beträgt rund 56 Prozent

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anhand der Ergebnisse des Mikrozensus bekannt gibt, lebten in Bayern 2013 rund 2,51 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter waren. Dies entsprach 20 Prozent der Gesamtbevölkerung Bayerns. 1,42 Millionen (rund 56 Prozent) aller 65-Jährigen oder Älteren waren Frauen. Den überwiegenden Lebensunterhalt bezogen knapp 87 Prozent der älteren Personen aus Renten bzw. Pensionen. Im Vergleich zu den Männern bezogen Frauen 2013 ein geringeres persönliches Einkommen und waren häufiger auf eine Unterstützung durch Angehörige angewiesen.

 
Seit 1968 wird jeweils am ersten Mittwoch im April auf die Verdienste und Lebensleistung älterer Menschen aufmerksam gemacht. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich dieses Tages mitteilt, lebten in Bayern 2013 rund 2,51 Millionen Menschen, die 65 Jahre oder älter waren. Dies entspricht in etwa einem Fünftel der Gesamtbevölkerung Bayerns. Diese Ergebnisse stammen aus dem Mikrozensus, einer jährlichen Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung.

 
Die derzeitige Seniorengeneration ist von Frauen geprägt. 1,42 Millionen (56 Prozent) aller
65-Jährigen oder Älteren im Freistaat waren weiblich. Der Frauenüberschuss steigt dabei mit zunehmendem Alter immer weiter an. Bei den 65- bis unter 75-Jährigen kamen die Frauen auf einen Anteil von 52 Prozent, bei den 75- bis unter 85-Jährigen waren es bereits knapp 58 Prozent. Bei den Hochbetagten ab 85 Jahren betrug das Verhältnis Männer zu Frauen etwa drei zu sieben (71 Prozent Frauen).

 
Insgesamt sicherten Renten und Pensionen für knapp 87 Prozent der älteren Menschen den überwiegenden Lebensunterhalt. Rund sechs Prozent der Seniorengeneration gingen einer Erwerbstätigkeit nach. Auf Einkünfte von Angehörigen als Hauptquelle des Lebensunterhalts waren fast acht Prozent der älteren Generation angewiesen, wobei sich darunter fast ausschließlich Frauen befanden (97 Prozent).

 
Erwerbseinkommen stellte für rund zwei Prozent der Älteren das Gros des Lebensunterhalts dar. Sonstige Einnahmen wie z.B. eigenes Vermögen, Vermietung, Zinsen und Altenteil oder laufende Hilfe zum Lebensunterhalt machten 2013 für weitere drei Prozent der Senioren die hauptsächliche Quelle ihres Lebensunterhalts aus.

 
Frauen der älteren Generation gingen im Vergleich zu Männern häufig in geringerem zeitlichem Umfang einer Berufstätigkeit nach, was sich auch in ihrer heutigen Einkommenssituation widerspiegelt. So verfügte im Jahr 2013 etwa jede vierte Frau im Alter von 65 oder mehr Jahren (24 Prozent) über ein persönliches Nettoeinkommen von weniger als 500 Euro pro Monat.

 
Dem gegenüber bezogen nur gut drei Prozent der gleichaltrigen Männer ein solches Niedrigeinkommen. Ein Einkommen von 500 bis unter 1 500 Euro wiesen 51 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen auf. Ein persönliches Nettoeinkommen von 1500 oder mehr Euro gaben knapp 46 Prozent der Senioren und 20 Prozent der Seniorinnen an.




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