Auf einen Blick


Pressemitteilung

100/2016/55/A
München, den 22. April 2016

Welt-Malaria-Tag am 25. April

Anzahl der stationären Krankenhausbehandlungen mit der Hauptdiagnose Malaria in den letzten 14 Jahren mehr als verdoppelt

 
Im Jahr 2014 wurden in den bayerischen Krankenhäusern 295 vollstationäre Behandlungen wegen Malaria als Hauptdiagnose durchgeführt. Wie das Baye-rische Landesamt für Statistik mitteilt, waren das 130,5 Prozent mehr als im Vorjahr und 1,7 Prozent weniger als noch vor vierzehn Jahren. Etwa 80 Prozent der Patienten waren männlich. Bei 175 der wegen Malaria erforderlicher Behandlungen – das sind 59,3 Prozent – waren die Patienten zwischen 20 und 49 Jahre alt.

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April mitteilt, wurden im Jahr 2014 in den bayerischen Krankenhäusern 295 vollstationäre Behandlungen von Patienten mit der Tropenkrankheit Malaria als Hauptdiagnose durchgeführt.

 
Dies waren 130,5 Prozent mehr als im Vorjahr (2013: 128). Die durchschnittliche Behandlungsdauer war mit 4,3 Tagen um drei Tage kürzer als der Durchschnitt aller stationär versorgten Kranken.

 
Betrachtet man die mehrjährige Entwicklung, so sank die Zahl der Behandlungsfälle von 300 Behandlungsfällen im Jahr 2000 fast kontinuierlich auf 120 im Jahr 2008 um dann bis auf 147 Fälle im Jahr 2010 anzusteigen. Die nächsten Jahre pendelten von 120 auf 140 und lagen im Jahr 2013 bei 128 Behandlungsfällen. Im Jahr 2014 erfolgte ein sprunghafter Anstieg um das 2,3fache auf 295 Behandlungsfälle.

 
Rund 80 Prozent aller aufgrund von Malaria bedingten stationären Behandlungsfälle betraf männliche Patienten. Bemerkenswert ist außerdem, dass in 59,3 Prozent aller wegen Malaria durchgeführten Behandlungen die Patienten zwischen 20 und 49 Jahren alt waren.



Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Weitere Ergebnisse enthält der Statistische Bericht „Krankenhausstatistik – Grunddaten, Diagnosen und Kostennachweis 2014“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).







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