Auf einen Blick


Pressemitteilung

113/2016/32/A
München, den 03. Mai 2016

Von 2004 bis 2014 Beschäftigungszuwachs in fast allen bayerischen Kreisen

Zuwachs in 91 Kreisen – Landkreis Erding mit dem stärksten Beschäftigungsaufbau

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik nahm die Zahl der Erwerbstätigen in Bayern von 2004 bis 2014 um 12,4 Prozent auf 7,18 Millionen zu. Dabei gab es in diesem Zeitraum in 91 der insgesamt 96 bayerischen kreisfreien Städte und Landkreise einen Zuwachs. Die meisten Erwerbstätigen arbeiteten in der Landeshauptstadt München. Ihre Zahl betrug im Jahr 2014 1,05 Millionen. Den höchsten Zuwachs aller Kreise verzeichnete in den letzten zehn Jahren der Landkreis Erding mit 30,6 Prozent.

 
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik hat sich die allgemein günstige Arbeitsmarktlage der letzten Jahre in fast allen bayerischen kreisfreien Städten und Landkreisen niedergeschlagen. Im Jahr 2014 lag die Zahl der Erwerbstätigen in 91 der insgesamt 96 bayerischen Kreise höher als zehn Jahre zuvor.

 
Den höchsten Zuwachs verzeichnete dabei der Landkreis Erding mit 30,6 Prozent vor Ingolstadt und dem Landkreis Eichstätt mit jeweils 25,4 Prozent. 59 Kreise legten um mindestens 10,0 Prozent zu. Schlusslichter waren die kreisfreie Stadt Hof (-1,9 Prozent) und der Landkreis Kronach (-8,7 Prozent). In den kreisfreien Städten stieg die Erwerbstätigenzahl mit 12,5 Prozent etwas stärker an als in den Landkreisen mit 12,3 Prozent.

 
Die meisten Erwerbstätigen wies die Landeshauptstadt München mit 1,05 Millionen auf, die damit um beinahe 130 000 Erwerbstätige über ihrem Wert aus dem Jahr 2004 lag. Damit war der Zuwachs von München in den letzten zehn Jahren höher als die gesamte Erwerbstätigenzahl der auf Platz 6 der bayerischen Rangfolge stehenden kreisfreien Stadt Würzburg im Jahr 2014.

 
Es folgen die kreisfreie Stadt Nürnberg mit rund 378 000 Erwerbstätigen sowie der Landkreis München mit rund 261 000. Die wenigsten Erwerbstätigen gab es in den kreisfreien Städten Kaufbeuren (rd. 24 500) und Schwabach (rd. 21 000).

Hinweis:

Die hier vorgelegten Ergebnisse beruhen auf einer Berechnung des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR), dem alle Statistischen Landesämter, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören.

 
Weitere Ergebnisse können im Internet auf der Homepage des AK ETR unter www.ak-etr.de sowie unter www.statistik.bayern.de/statistik/vgr abgerufen werden.



Regionalisierte Zahlen:

  • Erwerbstätige in den bayerischen Regierungsbezirken und Kreisen
    2004 bis 2014
  • Homepage des AK ETR
  • Pressemitteilung






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.