Auf einen Blick


Pressemitteilung

207/2016/16/Z
München, den 29. Juli 2016

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Juli-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Wichtige Informationen über Verdienste und Arbeitszeiten im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor liefert die Vierteljährliche Verdiensterhebung. Vorgestellt werden deren Ergebnisse für Bayern im Jahr 2015. Einen historischen Vergleich dazu gibt der Beitrag zu den Bruttojahresverdiensten in Industrie und Handel im Jahr 1985. Thematisch passend zu den Verdiensten analysiert ein Gastbeitrag des Statistischen Bundesamts die Preisentwicklung in Deutschland 2015 über alle Wirtschaftsstufen. Aus dem Zensus 2011 sind jetzt die Einzeldaten in den Forschungsdatenzentren der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder für Analysen der empirischen Wissenschaft zugänglich.


Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Höchste Geburtenzahl seit 15 Jahren. Frauen haben fast jede fünfte Professur inne. Außenhandel um 3% gewachsen. 12,8% weniger Unfälle mit Personenschaden. Güterumschläge in Bayerns Häfen um 13% gesunken. Inflationsrate bei 0,6%. Arbeitnehmerverdienste um 3,8% gestiegen. Ein Kubikmeter Trinkwasser kostet durchschnittlich 1,55 Euro.

 
Vierteljährliche Verdiensterhebung in Bayern 2015

Die Vierteljährliche Verdiensterhebung liefert wesentliche Ergebnisse über die Verdienste und Arbeitszeiten im Produzierenden Gewerbe sowie im Dienstleistungssektor. Im Fokus des Beitrags stehen die Jahresergebnisse 2015 vor allem von Bruttomonats- und Bruttostundenverdiensten der Vollzeitbeschäftigten. Beleuchtet werden unter anderem die Verdienstunterschiede zwischen einzelnen Branchen, zwischen unterschiedlichen Qualifikationsprofilen des Arbeitsplatzes sowie zwischen Frauen und Männern.

 
Zensus 2011 – Datenbereitstellung über die Forschungsdatenzentren

Seit Juni 2016 ist der Gesamtdatenbestand des Zensus 2011 in den Forschungsdatenzentren (FDZ) der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder für wissenschaftliche Analysen enthalten. Eine eigens für den Zensus 2011 eingerichtete FDZ-Projektgruppe unter fachlicher Leitung des Bayerischen Landesamts für Statistik hat drei verschiedene Zensus-Produkte entwickelt. Diese erlauben nun der Wissenschaft, individuelle Ergebnisse zu generieren, die über die Tabellen der öffentlich zugänglichen Zensusdatenbank hin-ausgehen.

 
Preisentwicklung 2015

Der Gastbeitrag des Statistischen Bundesamtes analysiert die Preisentwicklung in Deutschland über alle Wirtschaftsstufen. Ausführlich betrachtet werden die rückläufigen Preise auf den Ebenen der Einfuhr, der Erzeugung gewerblicher Produkte und des Großhandels. Ferner wird die leichte Erhöhung der Erzeugerpreise für Dienstleistungen, der Baupreise und der Verbraucherpreise beschrieben. Besonders ausführlich wird die Entwicklung der Energiepreise erläutert, da vor allem die niedrigeren Preisveränderungsraten auf allen Wirtschaftsstufen hierauf zurückzuführen sind.

 
Historisch: Bruttojahresverdienste in Industrie und Handel in Bayern 1985

Die Bruttojahresverdiensterhebung aus dem Jahr 1985 erfasst die durchschnittlichen Einkommen der ganzjährig Vollbeschäftigten in Industrie und Bau sowie der Angestellten in Industrie und Handel für ausgewählte Wirtschaftszweige und vergleicht diese mit dem Jahr 1984. Die Unterscheidung nach männlichen und weiblichen
Beschäftigten verdeutlicht das – auch heute noch vorhandene – Einkommensgefälle zwischen Männern und Frauen. Graphiken zeigen die Entwicklung der durchschnittlichen Bruttojahresverdienste seit 1972 mit einer durchgehend steigenden Tendenz.

 
Bayerischer Zahlenspiegel
Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.


Die Zeitschrift steht unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als kostenlose Datei zum Herunterladen bereit. Bestellungen für die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201607) als Einzelheft (4,80 €) oder im Jahresabonnement (46,- €) nimmt der Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-270) oder Fax (089 2119-3457) entgegen.


  • Bayern in Zahlen
  • Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.