Auf einen Blick


Pressemitteilung

265/2016/35/M
München, den 23. September 2016

Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern im August 2016

Baupreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen

 
Gemessen am Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden sind die Baupreise in Bayern im Zeitraum von August 2015 bis August 2016 um 2,1 Prozent gestiegen. Im Jahresvergleich haben sich sowohl die Preise für Roh- (+2,1 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+2,2 Prozent) erhöht.



 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, erreichte der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern im August 2016 einen Stand von 114,2 (2010≙100). Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat bedeutet dies eine durchschnittliche Preissteigerung von 2,1 Prozent.
 
Im Bereich der Rohbauarbeiten stiegen die Preise im Vorjahresvergleich um 2,1 Prozent. Dabei war die Preisentwicklung der einzelnen Bauarbeiten zum Teil unterschiedlich. Überdurchschnittlich erhöhten sich die Preise für Erdarbeiten (+4,7 Prozent) sowie Abdichtungsarbeiten (+3,0 Prozent), während die Preise für Verbauarbeiten (0,0 Prozent) stagnierten.
 
Bei den Ausbauarbeiten erhöhten sich die Preise gegenüber August 2015 um 2,2 Prozent. Die höchsten Zuwachsraten waren bei Estricharbeiten (+4,0 Prozent), bei Putz- und Stuckarbeiten (+3,5 Prozent) sowie bei Arbeiten an Gebäudeautomationen (+3,0 Prozent) zu verzeichnen.
 

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Preisindizes für Bauwerke – 3. Vierteljahr 2016“ (Bestellnummer: M14003 201643). Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

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