Auf einen Blick

Pressemitteilung

277/2016/53/G
München, den 07. Oktober 2016

Zahl der Gästeankünfte und Übernachtungen in Bayern im August gesunken

Vorläufiges Jahresergebnis nach acht Monaten aber weiterhin deutlich im Plus

 
Die Zahl der Gästeankünfte in den 12 100 geöffneten Beherbergungsbetrieben*) in Bayern sank im August 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf 3,8 Millionen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus weiter mitteilt, nahm die Zahl der Übernachtungen um 1,0 Prozent auf 10,9 Millionen ab. Auslöser des starken Rückgangs waren Abnahmen im Ausländerreiseverkehr von 9,2 Prozent bei den Gästeankünften und 9,7 Prozent bei den Übernachtungen. Im Inländerreiseverkehr nahm die Zahl der Gästeankünfte zwar um 1,1 Prozent ab, die Zahl der Übernachtungen stieg aber um 1,2 Prozent. – In den ersten acht Monaten 2016 erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 23,8 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm um 3,5 Prozent auf 62,1 Millionen zu.
 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik sank die Zahl der Gästeankünfte in den rund 12 100 geöffneten Beherbergungsbetrieben*) im Freistaat im August 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,4 Prozent auf knapp 3,8 Millionen, die Zahl der Übernachtungen verringerte sich um 1,0 Prozent auf gut 10,9 Millionen. 
 
Im Inländerreiseverkehr nahm die Zahl der Gästeankünfte um 1,1 Prozent ab (Übernachtungen: +1,2 Prozent), im Ausländerreiseverkehr sank die Zahl der Gästeankünfte um 9,2 Prozent (Übernachtungen: -9,7 Prozent). Die durchschnittliche Bettenauslastung lag im August bei 44,0 Prozent, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste bei 2,6 Tagen.
 
Mit Ausnahme der Vorsorge- und Reha-Kliniken (Gästeankünfte: +3,6 Prozent; Übernachtungen: +1,6 Prozent), der Ferienzentren, Ferienhäuser und Ferienwohnungen (Gästeankünfte: -3,9 Prozent; Übernachtungen: +2,3 Prozent) und der Campingplätze (Gästeankünfte: -3,8 Prozent; Übernachtungen: +0,1 Prozent) verzeichneten alle Betriebsarten Rückgänge sowohl bei der Zahl der Gästeankünfte als auch bei der Zahl der Übernachtungen.
 
In der Oberpfalz und in Oberfranken nahm im August sowohl die Zahl der Gästeankünfte als auch die Zahl der Übernachtungen zu. In Mittelfranken und Schwaben sank die Zahl der Gästeankünfte, während die Zahl der Übernachtungen stieg. Unterfranken verbuchte hingegen mehr Gästeankünfte, aber weniger Übernachtungen. In Niederbayern und in Oberbayern war die Zahl der Gästeankünfte und der Übernachtungen jeweils rückläufig.
 
Von Januar bis August 2016 nahm die Zahl der Gästeankünfte in Bayern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf über 23,8 Millionen zu, die Zahl der Übernachtungen stieg um 3,5 Prozent auf fast 62,1 Millionen. Nach den ersten acht Monaten 2016 melden alle sieben bayerischen Regierungsbezirke mehr Gästeankünfte und Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum.


*)Geöffnete Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten, einschließlich geöffnete Campingplätze mit zehn oder mehr Stellplätzen.

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Tourismus in Bayern im August 2016“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).

Bayerns Fremdenverkehr im August und im Jahr 2016

- vorläufige Ergebnisse -

Betriebsart
_____

Herkunft
_____

Gebiet

August

Januar - August

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

Gästeankünfte

Gästeübernachtungen

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
monat
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

insgesamt

Verände-
rung zum
Vorjahres-
zeitraum
in %

 

 

 

 

Hotels

 

1 736 243

-2,0

3 901 913

-1,1

12 014 782

5,5

25 177 154

5,8

Hotels garnis

 

 566 711

-6,5

1 420 612

-5,0

3 810 092

0,9

8 693 822

0,6

Gasthöfe

 

 426 265

-2,0

 905 728

-2,1

2 536 595

2,0

5 215 791

1,8

Pensionen

 

 171 584

-4,1

 580 327

-0,2

1 037 034

2,4

3 072 398

2,7

Hotellerie zusammen

 

2 900 803

-3,0

6 808 580

-2,0

19 398 503

3,9

42 159 165

4,0

Jugendherbergen und Hütten

 

 139 638

-6,5

 297 954

-3,1

 774 018

1,0

1 744 598

1,0

Erholungs-, Ferien-, Schulungsheime

 

 79 749

-10,3

 404 703

-1,8

1 018 569

-1,3

3 183 742

-0,4

Ferienzentren, -häuser, -wohnungen

 

 180 510

-3,9

1 248 203

2,3

 994 826

8,2

5 541 311

7,5

Campingplätze

 

 436 274

-3,8

1 448 970

0,1

1 343 955

0,4

4 114 184

0,9

Vorsorge- und Reha-Kliniken

 

 45 267

3,6

 728 769

1,6

 319 533

5,4

5 354 687

1,6

 

Insgesamt

 

3 782 241

-3,4

10 937 179

-1,0

23 849 404

3,6

62 097 687

3,5

davon aus dem

 

Inland

 

2 784 566

-1,1

8 865 011

1,2

17 957 672

4,5

49 995 563

4,2

Ausland

 

 997 675

-9,2

2 072 168

-9,7

5 891 732

0,9

12 102 124

1,0

 

davon

 

Oberbayern

 

1 653 431

-5,6

4 489 754

-4,3

10 853 703

2,9

25 971 019

2,5

dar.

München

 

 606 250

-11,5

1 279 613

-13,6

4 581 503

0,8

9 210 272

-0,3

Niederbayern

 

 340 741

-3,5

1 411 677

-1,7

2 073 837

3,7

8 067 230

2,1

Oberpfalz

 

 219 660

0,8

 646 030

1,6

1 372 689

5,1

3 564 246

6,6

Oberfranken

 

 223 371

3,0

 583 500

5,6

1 387 442

7,3

3 396 908

6,5

Mittelfranken

 

 396 748

-3,4

 869 583

0,5

2 627 900

2,4

5 404 393

4,5

dar.

Nürnberg

 

 150 803

-2,6

 266 941

2,2

1 123 139

5,1

2 066 172

7,7

Unterfranken

 

 296 373

1,1

 759 079

-0,6

1 937 799

3,1

4 749 871

0,3

Schwaben

 

 651 917

-2,7

2 177 556

3,2

3 596 034

4,8

10 944 020

6,2




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