Auf einen Blick


Pressemitteilung

304/2016/35/M
München, den 28. Oktober 2016

Inflationsrate in Bayern im Oktober bei 0,8 Prozent

Kräftiger Preisanstieg im Oktober bei Heizöl

 
Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,8 Prozent erhöht. Die Inflationsrate weist damit zwar weiterhin einen moderaten Verlauf auf, der Anstieg war allerdings wie schon im September (+0,8 Prozent) stärker als in den Monaten davor. - Das Preisniveau für Nahrungsmittel ist im Jahresvergleich um 0,7 Prozent gefallen. Verbilligt haben sich binnen Jahresfrist Obst (-1,6 Prozent) und Gemüse (-4,5 Prozent). Spürbare Preisnachlässe waren auch bei Molkereiprodukten zu beobachten. So haben sich beispielsweise Sahne (-14,3 Prozent) und Quark (-19,6 Prozent) deutlich verbilligt. Kräftig gestiegen sind hingegen die Preise für Butter (+19,7 Prozent) und Eier (+11,2 Prozent). Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise gegen-über dem vorangegangenen September im Gesamtniveau nur geringfügig (+0,2 Prozent) erhöht. Kräftige Preiserhöhungen waren im Oktober bei Heizöl (+12,7 Prozent) zu beobachten; auch Kraftstoffe (+2,1 Prozent) haben sich binnen Monatsfrist verteuert. Deutlich gestiegen sind im Oktober auch die Preise für Butter (+14,0 Prozent).




 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Oktober 2016 bei +0,8 Prozent; im vorangegangenen September hatte sie ebenfalls bei +0,8 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel (-0,7 Prozent) sind im Jahresvergleich geringfügig gefallen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Deutliche Preisnachlässe waren bei Molkereiprodukten zu beobachten.

 
So haben sich beispielsweise Quark (-19,6 Prozent), Sahne (-14,3 Prozent) und Vollmilch (-9,2 Prozent) binnen Jahresfrist deutlich verbilligt. Auch die Preise für Obst (-1,6 Prozent) und Gemüse (-4,5 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Spürbar erhöht haben sich binnen Jahresfrist hingen die Preise für Eier (+11,2 Prozent) und Butter (+19,7 Prozent).

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem Oktober des Vorjahres um 2,2 Prozent gefallen. Das Preisniveau für Kraftstoffe (-0,2 Prozent) blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Stärkere Preisrückgänge waren bei Gas (-4,2 Prozent) zu beobachten. Strom (+1,1 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist geringfügig verteuert.

 
Vergleichsweise entspannt verläuft im Landesdurchschnitt weiterhin die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Oktober des Vorjahres erhöhten sie sich um 2,0 Prozent. Niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im Oktober die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. Festplattenrecorder (-3,9 Prozent) und Wäschetrockner (-4,5 Prozent) günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau (+0,2 Prozent) leicht gestiegen. Ein regelrechter Preissprung war im Oktober bei Heizöl (+12,7 Prozent) zu beobachten. Auch Kraftstoffe (+2,1 Prozent) haben sich binnen Monatsfrist verteuert. Deutlich gestiegen sind im Oktober auch die Preise für Butter (+14,0 Prozent).


Hinweis:

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Die Presseinformation zum Berichtsmonat Oktober 2016 enthält vorläufige Ergebnisse.



Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, Oktober 2016 mit Jahreswerten von 2013 bis 2015 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M12013) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2011 bis Oktober 2016 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).




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