Auf einen Blick


Pressemitteilung

306/2016/16/Z
München, den 31. Oktober 2016

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Oktober-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Die wichtigste Statistik-Tagung im deutschsprachigen Raum – die Statistische Woche – fand Mitte September in Augsburg statt. Angeführt von Präsidentin Marion Frisch, die zur Kooperation im Statistik Netzwerk Bayern referierte, war das Bayerische Landesamt für Statistik mit Vorträgen sowie als Co-Aussteller am Stand des Statistischen Bundesamts präsent. Neben einem Rückblick auf die Tagung enthält diese Ausgabe aktuelle Fachbeiträge zu Alleinerziehenden, innovativen Unternehmensgründungen sowie zur Verschuldung der kommunalen Körperschaften in Bayern. Der historische Beitrag beschreibt die Haushalts- und Familienstrukturen zwischen 1972 und 1992 und thematisiert darin unter anderem auch Alleinerziehende mit deren damaliger Definition.

 

 
Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Höchste Geburtenzahl seit 15 Jahren. Mehr als jeder fünfte Einwohner hat einen Migrationshintergrund. Bundesweit niedrigstes Armutsrisiko. Deutlich mehr Umsatz im Einzelhandel. Mehr Umsatz und Beschäftigte im Großhandel. Zunahme beim Luftverkehr. Arbeitnehmerverdienste um 3,2% gestiegen. Bruttoinlandsprodukt legte überdurchschnittlich zu.

 
Statistische Woche in Augsburg

Augsburg im September 2016: Ganz dem Gedanken der Kooperation von amtlicher, wissenschaftlicher und angewandter Statistik verpflichtet, stellte die Präsidentin des Bayerischen Landesamts für Statistik, Frau Marion Frisch, gemeinsam mit den Partnern vom Statistik Netzwerk Bayern die Projekte dieser bundesweit einmaligen Kooperation vor. Als weitere Vertreterin des Bayerischen Landesamts für Statistik referierte Frau Dr. Karin Tesching zur Vorausberechnung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund und leistete damit einen wertvollen Beitrag zum Leitthema der Veranstaltung „Migration und Integration“.

 
Alleinerziehende in Bayern

Im Jahr 2015 bestand jede sechste Familie aus einer alleinerziehenden Person mit ledigen Kindern unter 18 Jahren. Dabei waren neun von zehn Alleinerziehenden weiblich. Diese und weitere Ergebnisse, wie beispielsweise zur räumlichen Verteilung Alleinerziehender innerhalb Bayerns oder deren Arbeits- und Einkommenssituation, werden ausführlich erläutert. Grundlage sind die Ergebnisse des Mikrozensus 2015, einer jährlichen Befragung von rund 1% der Bevölkerung unter anderem auch zu ihrer Lebens- und Familiensituation.

 
Innovative Unternehmensgründungen

Die regionale Gründungsdynamik ist eine wichtige wirtschaftliche Kenngröße, um Aussagen über die Wettbewerbsfähigkeit einer Region, deren Innovationsfähigkeit sowie technologische Leistungsfähigkeit zu treffen. Zugleich lässt sich damit das künftige Wachstumspotenzial beschreiben. Eine umfangreiche und zuverlässige Datenquelle hierfür bietet die amtliche Gewerbeanzeigenstatistik, deren Ergebnisse in dem Fachbeitrag differenziert analysiert und interpretiert werden.

 
Verschuldung der kommunalen Körperschaften

Detailliert und aufschlussreich analysiert der Fachbeitrag die Verschuldung der kommunalen Körperschaften im Jahr 2015 für den Freistaat insgesamt sowie die Gemeinden, Gemeindeverbände, kreisfreien Städte, kreisangehörigen Gemeinden, Landkreise, Bezirke, Zweckverbände und Verwaltungsgemeinschaften. Für die Gemeinden und Gemeindeverbände wird die Entwicklung der fundierten Verschuldung seit 1980 sowie der Nettoneuverschuldung seit 1981 beschrieben.

 
Historisch: Haushalts- und Familienstrukturen 1972 und 1992

Differenziert nach Haushalts- und Familientypen wird beschrieben, wie sich die Formen des Zusammenlebens der Menschen in Bayern in den zwanzig Jahren zwischen 1972 und 1992 gewandelt haben. Im Fokus stehen Ehepaare, Familien sowie Alleinstehende jeweils mit und ohne Kinder, Mehrgenerationenhaushalte, Alleinerziehende und Lebens- und Wohngemeinschaften nicht verwandter Personen. Datengrundlage war bereits damals der Mikrozensus, der auch heute noch jährlich durchgeführt wird.

 
Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.



Die Zeitschrift ist als Datei kostenlos abrufbar unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen. Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201610: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de ), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-270) oder Fax (089 2119-3457) bestellt werden.


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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.