Auf einen Blick

Pressemitteilung

366/2016/53/G
München, den 20. Dezember 2016

Bayerns Exporte und Importe im Oktober im Minus

Handel mit den USA gegenüber Oktober 2015 um ein Fünftel gesunken

 
Die bayerische Wirtschaft exportierte im Oktober 2016 Waren im Wert von 15,4 Milliarden Euro, dies sind 3,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen weiter berichtet, importierte Bayerns Wirtschaft zeitgleich Waren im Wert von 14,2 Milliarden Euro (-1,3 Prozent). Stark rückläufig waren im Oktober die Exporte und Importe im Handel mit dem USA, dem wichtigsten Ausfuhrland und einem der wichtigsten Einfuhrländer im bayerischen Außenhandel. – In den ersten zehn Monaten 2016 exportierte Bayern Waren im Wert von 152,7 Milliarden Euro (+2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und importierte Waren für 137,1 Milliarden Euro (+2,1 Prozent).
 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik sanken die Ausfuhren der bayerischen Wirtschaft im Oktober 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,7 Prozent auf gut 15,4 Milliarden Euro. 57 Prozent der Exporte gingen in die EU-Mitgliedsstaaten, darunter wurden 36 Prozent aller Exporte in die Euro-Länder versandt.
 
Bayerns Wirtschaft importierte im Oktober Waren im Wert von knapp 14,2 Milliarden Euro (-1,3 Prozent). 61 Prozent der Importe bezog Bayern aus den Ländern der Europäischen Union und 35 Prozent aller Importe kamen aus den Ländern der Euro-Zone.
 
Die wichtigsten Exportländer für Bayerns Wirtschaft waren die USA (1,7 Milliarden Euro; -21 Prozent), Österreich (1,3 Milliarden Eu¬ro; -1 Prozent), China (1,2 Milliarden Euro; +11 Prozent), das Vereinigte Königreich (1,2 Milliarden Euro; -8 Prozent), Frankreich (1,1 Milliarden Euro; -3 Prozent) und Italien (1,0 Milliarden Euro; +3 Prozent).
 
Auf der Einfuhrseite lag Österreich (1,3 Milliarden Euro; -6 Prozent) vor der Tschechischen Republik (1,2 Milliarden Euro; +4 Prozent), China (1,2 Milliarden Euro; -4 Prozent), Italien (0,9 Milliarden Euro; -5 Prozent) und den USA (0,9 Milliarden Euro; -21 Prozent).
 
Den höchsten Exporterlös erzielte Bayern im Oktober 2016 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (3,2 Milliarden Euro; -13 Prozent), das bedeutendste Importgut waren „Maschinen“ (1,5 Milliarden Euro; +2 Prozent).
 
Von Januar bis Oktober 2016 exportierte Bayern Waren für über 152,7 Milliarden Euro (+2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und importierte Waren für knapp 137,1 Milliarden Euro (+2,1 Prozent).

Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Oktober 2016“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



Der Außenhandel Bayerns im Oktober und im Jahr 2016

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land
---
Warenuntergruppe

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber
dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Oktober

Europa .......................................................

10 022 105

-1,5

10 030 607

0,1

dar.

EU-Länder (EU 28)

8 847 422

-1,2

8 672 790

-0,8

dar.

Euro-Länder

5 559 159

1,2

4 942 067

-3,5

dar.

Frankreich

1 103 567

-2,8

 550 127

-0,3

Italien

1 022 509

2,5

 920 492

-5,3

Österreich

1 256 074

-1,3

1 263 336

-5,5

Vereinigtes Königreich

1 202 776

-7,6

 466 385

2,4

Tschechische Republik

 535 098

-3,5

1 191 732

4,2

Afrika

 207 543

-0,3

 244 015

5,3

Amerika

2 168 032

-18,2

1 073 876

-18,1

dar.

USA

1 707 197

-20,9

 906 038

-21,2

Asien

2 881 414

2,4

2 819 034

1,3

dar.

Volksrepublik China

1 245 758

10,7

1 187 356

-4,3

Australien-Ozeanien

 136 640

-12,0

 10 497

-7,6

Verschiedenes¹)

 2 126

-9,6

 115

100,0

 

Insgesamt

 

15 417 860

-3,7

14 178 144

-1,3

 

dar.

Personenkraftwagen und Wohnmobile

 

3 155 287

-12,9

 874 942

-14,1

Maschinen²)

 

2 272 036

-4,5

1 518 060

1,9

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren³)

 

1 228 909

-3,8

1 234 368

-2,6

Erdöl und Erdgas

 

-

x

 955 279

9,2

Januar - Oktober

Europa

98 141 359

5,3

96 489 730

4,8

dar.

EU-Länder (EU 28)

86 507 338

5,3

84 474 311

6,3

dar.

Euro-Länder

53 349 266

6,2

48 970 397

4,8

dar.

Frankreich

10 486 328

4,3

5 364 520

1,5

Italien

9 845 173

8,7

9 247 962

5,9

Österreich

12 226 737

6,6

12 722 214

2,6

Vereinigtes Königreich

12 870 632

-0,3

4 624 240

-0,1

Tschechische Republik

5 252 704

5,9

10 776 975

16,2

Afrika

2 173 559

-8,0

1 955 434

-29,1

Amerika

22 195 485

-8,4

11 299 059

-3,2

dar.

USA

17 088 240

-10,6

9 580 256

-4,7

Asien

28 705 589

3,4

27 220 257

-1,8

dar.

Volksrepublik China

12 413 620

2,0

11 920 910

-2,8

Australien-Ozeanien

1 480 606

6,9

 121 825

12,8

Verschiedenes¹)

 18 382

34,0

 329

 

Insgesamt

 

152 714 980

2,5

137 086 634

2,1

 

dar.

Personenkraftwagen und Wohnmobile

 

32 650 331

3,0

8 794 065

-0,9

Maschinen²)

 

23 172 916

-0,9

14 760 881

3,4

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren³)

 

12 047 090

1,2

12 028 054

11,8

Erdöl und Erdgas

 

  327

18,1

7 279 107

-24,4

____________

¹) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

²) Warengruppen und -untergruppen der Ernährungswirtschaft und der Gewerblichen Wirtschaft (EGW Rev. 2002) EGW841 bis EGW859.

³) Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen.




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  • Statistische Berichte:
    Ausfuhr und Einfuhr Bayerns

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.