Auf einen Blick

Pressemitteilung

40/2016/53/G
München, den 25. Februar 2016

Bayerns Außenhandel wächst ungebremst

Zum Jahresende 2015 wieder starke Zuwächse bei Ausfuhren und Einfuhren

 
Bayerns Export- und Importwerte jagen von einem Rekord zum nächsten. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, exportierte die bayerische Wirtschaft im Jahr 2015 Waren im Wert von 178,9 Milliarden Euro, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 161,3 Milliarden Euro (+7,3 Prozent). Weit über die Hälfte des bayerischen Außenhandels wurde mit Ländern der Europäischen Union betrieben. 55,3 Prozent der Ausfuhren wurden in die EU-Länder versandt (Einfuhren: 59,7 Prozent), davon gingen wiederum 33,9 Prozent aller Ausfuhren in die Länder der Euro-Zone (Einfuhren: 34,9 Prozent). – Im Dezember 2015 exportierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von 13,8 Milliarden Euro (+9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und importierte Waren im Wert von 13,0 Milliarden Euro (+8,5 Prozent).

 
Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik exportierte die bayerische Wirtschaft im Jahr 2015 Waren im Wert von über 178,9 Milliarden Euro, dies sind 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr. In die EU-Mitgliedsstaaten wurden Waren im Wert von über 98,9 Milliarden Euro geliefert (+9,8 Prozent), darunter wurden Waren im Wert von gut 60,6 Milliarden Euro in die Euro-Länder ausgeführt (+6,6 Prozent).

 
Im Jahr 2015 importierte Bayerns Wirtschaft Waren im Wert von knapp 161,3 Milliarden Euro (+7,3 Prozent). Waren im Wert von gut 96,2 Milliarden Euro bezog sie aus den Ländern der Europäischen Union (+7,7 Prozent), Waren im Wert von knapp 56,3 Milliarden Euro führte sie aus den Ländern der Euro-Zone ein (+3,6 Prozent).

 
Die höchsten Exportergebnisse erzielte Bayerns Wirtschaft im Jahr 2015 im Handel mit den USA (23 Milliarden Euro; +16 Prozent), dem Vereinigten Königreich (15 Milliarden Euro; +22 Prozent), China (14 Milliarden Euro; 12 Prozent), Österreich (14 Milliarden Euro; +7 Prozent), Frankreich (12 Milliarden Euro; +7 Prozent) und Italien (11 Milliarden Euro; +6 Prozent).

 
Die wichtigsten Importländer Bayerns waren Österreich (15 Milliarden Euro; ±0 Prozent), China (15 Milliarden Euro; +21 Prozent), die Vereinigten Staaten (12 Milliarden Euro; +22 Prozent), die Tschechische Republik (11 Milliarden Euro; +8 Prozent) und Italien (11 Milliarden Euro; +1 Prozent).

 
Die höchsten Exportwerte erzielte Bayerns Wirtschaft im Jahr 2015 mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“ (38 Milliarden Euro; +9 Prozent) und für „Maschinen“ (28 Milliarden Euro; +2 Prozent). Die bedeutendsten Importgüter waren „Maschinen“ (17 Milliarden Euro; +4 Prozent) sowie „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ (13 Milliarden Euro; +4 Prozent).

 
Im Dezember 2015 erzielte Bayerns Wirtschaft ein Exportvolumen von knapp 13,8 Milliarden Euro (+9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und ein Importvolumen von gut 13,0 Milliarden Euro (+8,5 Prozent).



Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Dezember 2015“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



Hinweis: Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.



Der Außenhandel Bayerns im Jahr 2015

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Januar - Dezember

Europa

112 107 911

7,2

110 971 205

6,5

dar.

EU-Länder (EU 28)

98 946 879

9,8

96 225 547

7,7

dar.

Euro-Länder

60 628 771

6,6

56 250 318

3,6

dar.

Frankreich

12 197 846

7,3

6 304 790

-0,1

Niederlande

6 102 899

4,1

8 536 521

7,7

Italien

10 872 886

6,1

10 518 099

1,2

Irland

 706 375

2,7

1 296 437

3,6

Portugal

1 157 745

6,0

 901 507

16,8

Spanien

5 048 474

15,9

4 189 633

10,5

Finnland

1 218 417

5,9

 488 735

-0,9

Österreich

13 845 984

6,8

14 832 873

0,1

Belgien

4 883 037

0,1

3 580 244

-1,0

Slowakei

2 128 509

11,5

3 441 078

16,6

Slowenien

 729 091

10,2

1 030 937

5,1

Vereinigtes Königreich

15 477 874

21,8

5 568 857

-3,6

Dänemark

1 451 301

4,4

 702 299

-5,9

Schweden

3 569 773

10,0

1 238 307

-7,2

Polen

5 937 123

15,1

8 753 034

53,3

Tschechische Republik

5 984 635

7,4

11 483 113

8,3

Ungarn

3 137 242

15,2

8 517 701

13,5

Rumänien

1 863 435

9,2

2 833 412

7,5

Norwegen

1 043 840

-11,6

 278 659

-8,9

Schweiz

5 228 728

-1,1

3 756 857

5,7

Türkei

3 098 695

10,4

2 592 943

1,0

Russische Föderation

2 521 466

-33,3

5 548 079

-10,4

Mazedonien

 84 909

15,0

1 452 432

23,3

Afrika

2 835 456

-1,7

3 179 233

-29,2

dar.

Südafrika

1 139 856

1,5

 460 655

4,5

Amerika

28 935 576

14,0

14 035 722

20,7

dar.

USA

22 766 966

15,8

12 068 261

22,4

Kanada

1 691 767

7,1

 388 584

-0,1

Brasilien

1 278 758

-11,3

 445 016

6,2

Mexiko

1 799 904

29,1

 663 452

35,9

Asien

33 354 621

-2,5

32 944 477

10,3

dar.

Vereinigte Arabische Emirate

1 109 598

5,5

 63 004

39,4

Indien

1 508 323

15,1

1 111 105

5,4

Malaysia

1 087 638

-3,7

1 606 288

19,7

Singapur

1 126 578

-9,0

1 129 365

1,7

Volksrepublik China

14 430 557

-12,0

14 768 703

20,5

Republik Korea

3 396 950

8,9

1 250 604

17,7

Japan

3 314 265

1,8

2 885 173

-0,3

Taiwan

1 234 612

12,2

2 121 659

28,6

Aserbaidschan

 47 600

-39,0

1 514 676

21,6

Kasachstan

 128 685

-40,9

1 994 600

-37,8

Australien-Ozeanien

1 679 059

7,2

 125 157

-7,1

dar.

Australien

1 455 841

8,0

 76 170

-3,1

Verschiedenes*)

 17 070

40,1

  43

100,0

 

Insgesamt

 

178 929 693

6,1

161 255 836

7,3

 

____________

*) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.




Weitere Informationen:

  • Statistische Berichte:
    Ausfuhr und Einfuhr in Bayern
  • GENESIS: Außenhandel
  • Pressemitteilung






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