Auf einen Blick


Pressemitteilung

87/2016/32/A
München, den 05. April 2016

Gesundheitsbranche in Bayern beschäftigte im Jahr 2014 rund 823 200 Personen

76,2 Prozent des Gesundheitspersonals sind Frauen

 
Das Bayerische Landesamt für Statistik vermeldet für das Jahr 2014 rund 823 200 Beschäftigte im Gesundheitswesen. Die meisten Beschäftigten waren in ambulanten Einrichtungen (349 600 Personen) und darunter insbesondere in Arztpraxen (119 100 Personen) tätig. Die Stellen im Gesundheitswesen sind überwiegend mit Frauen (627 300 Personen) besetzt.

 
Für das bayerische Gesundheitswesen wurden nach Meldung des Bayerischen Landesamts für Statistik im Jahr 2014 rund 823 200 Beschäftigte ermittelt. Davon waren 42,5 Prozent (349 600 Personen) in ambulanten Einrichtungen tätig. Weitere 35,6 Prozent (293 300 Personen) waren in stationären bzw. teilstationären Einrichtungen zu verzeichnen.

 
Mehr als die Hälfte des Gesundheitspersonals in stationären und teilstationären Einrichtungen arbeitete in Krankenhäusern (177 100 Personen). Bei den ambulanten Einrichtungen stellen Arztpraxen den größten Anteil an Beschäftigten (119 100 Personen).

 
Die Stellen des Gesundheitswesens sind überwiegend mit Frauen (627 300 Personen) besetzt. Dies entspricht einem Anteil von 76,2 Prozent am gesamten Gesundheitspersonal. Besonders hoch ist mit 86,5 Prozent der Anteil weiblicher Arbeitskräfte an den Beschäftigten insgesamt in der ambulanten Pflege. Lediglich bei den Rettungsdiensten sind mit 28,9 Prozent an den Beschäftigten insgesamt weniger Frauen als Männer beschäftigt.

 
Die hier veröffentlichten Ergebnisse beruhen auf Berechnungen der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL), der derzeit elf Statistische Landesämter sowie das Statistische Bundesamt angehören. Das Bayerische Landesamt für Statistik ist seit Dezember 2015 in dieser Arbeitsgruppe vertreten.



Hinweis:

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

Weitere Ergebnisse finden Sie unter ww.ggrdl.de.



 



 
Ausführliche Informationen:

  • Arbeitsgruppe Gesundheitsökonomische
    Gesamtrechnungen der Länder (AG GGRdL)
  • Pressemitteilung






Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.