Auf einen Blick

Pressemitteilung

20/2019/57/B
München, den 07. Februar 2019

36 658 Prüfungen an Bayerns Hochschulen erfolgreich abgeschlossen

Im Wintersemester 2017/18 erwarben 2 420 Studierende einen Doktortitel

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden im Wintersemester 2017/18 an Bayerns Hochschulen 36 658 Prüfungen erfolgreich abgelegt. Das waren 1 145 oder 3,2 Prozent mehr Abschlüsse als im vorangegangenen Wintersemester. Knapp die Hälfte (48,7 Prozent) der von den Prüfungsämtern gemeldeten erfolgreichen Examen wurde von Frauen abgelegt. 2 420 Promovierende erwarben im Wintersemester 2017/18 ihren Doktortitel.

 
Im Wintersemester 2017/18 wurden nach vorläufigen Angaben der Prüfungsämter an den Bayerischen Hochschulen insgesamt 36 658 erfolgreiche Prüfungen abgelegt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden damit 1 145 oder 3,2 Prozent mehr Hochschulabschlüsse erreicht als im vorangegangenen Wintersemester.
 
Zehn Jahre zuvor, im Wintersemester 2007/08, waren 20 529 bestandene Hochschulprüfungen zu verzeichnen. Der deutliche Anstieg an Hochschulabschlüssen ist vor allem auf den Bologna-Prozess, also den Übergang zu zweistufigen Bachelor-Masterstudiengängen, zurückzuführen.
 
Bei der Verteilung der Abschlüsse ist etwas mehr als die Hälfte (50,4 Prozent) den universitären Abschlüssen (18 467) zuzuordnen. Auf Fachhochschulabschlüsse entfielen 34,0 Prozent (12 466 Abschlüsse), auf Lehramtsprüfungen 8,2 Prozent (3 008 Abschlüsse) und 6,6 Prozent auf 2 420 Promotionsverfahren.
 
Der Frauenanteil liegt mit 17 839 erfolgreichen Hochschulprüfungen bei 48,7 Prozent. Im Fächerbereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, den sogenannten MINT-Fächern, wurden im Wintersemester 2017/18 in Bayern 4 240 Hochschulabschlüsse von Frauen erworben (28,9 Prozent aller bestandenen Prüfungen in diesem Bereich). 4,2 Prozent aller MINT Abschlüsse waren Lehramtsabschlüsse. Bei den 10 451 von Männern bestandenen Prüfungen im MINT-Bereich waren 2,1 Prozent Lehramtsprüfungen.
 
 
Hinweise:
 
Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.
 
Mit der geänderten Fächersystematik werden die Lehr- und Forschungsbereiche „Psychologie“ und „Erziehungswissenschaften“ ab dem Jahr 2015 in der Fächergruppe „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ nachgewiesen.
 
 

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