Auf einen Blick

Pressemitteilung

203/2017/53/G
München, den 18. August 2017

Bayerns Exporte im ersten Halbjahr 2017 um fünf Prozent gestiegen, Importe mit acht Prozent im Plus

Handel mit EU-Ländern deutlich vor dem Handel mit Drittländern

 
Die bayerische Wirtschaft exportierte im ersten Halbjahr 2017 nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik Waren im Wert von 95,7 Milliarden Euro, 4,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zeitgleich importierte sie Waren im Wert von 88,6 Milliarden Euro (+8,2 Prozent). 56,5 Prozent der bayerischen Exporte gingen in die Länder der Europäischen Union (EU-28), 61,1 Prozent der Importe bezog Bayern aus den Ländern der Europäischen Union.
 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, stiegen die Exporte der bayerischen Wirtschaft in den ersten sechs Monaten 2017 nach vorläufigen Ergebnissen um 4,7 Prozent auf nahezu 95,7 Milliarden Euro. 56,5 Prozent der Exporte wurden in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU-28) versandt, davon wurden 35,6 Prozent aller Exporte in die Euro-Länder geliefert.
 
Die Importe der bayerischen Wirtschaft stiegen im ersten Halbjahr 2017 um 8,2 Prozent auf fast 88,6 Milliarden Euro. 61,1 Prozent der Importe bezog Bayerns Wirtschaft aus den Ländern der Europäischen Union, 35,2 Prozent aller Importe kamen aus den Ländern der Euro-Zone.
 
Die wichtigsten Exportländer für Bayerns Wirtschaft waren im ersten Halbjahr 2017 die USA, die Volksrepublik China, Österreich, das Vereinigte Königreich, Frankreich und Italien. Die wichtigsten Importländer waren Österreich, die Volksrepublik China, die Tschechische Republik, die USA, Italien und Polen.
 
Mit „Personenkraftwagen und Wohnmobilen“, „Maschinen“, „Fahrgestellen, Karosserien, Motoren, Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“ und „Geräten zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ erzielte Bayerns Wirtschaft im ersten Halbjahr 2017 die höchsten Exportwerte. „Maschinen“, „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen“, „elektronische Bauelemente“, „Geräte zur Elektrizitätserzeugung und –verteilung“ und „Personenkraftwagen und Wohnmobile“ waren die wichtigsten Importgüter.
 
Im Juni 2017 wurden Waren im Wert von knapp 16,1 Milliarden Euro aus Bayern ausgeführt (-3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat). Der Wert der importierten Waren lag bei gut 14,6 Milliarden Euro (+2,9 Prozent).


Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.
 
Ausführliche Ergebnisse enthält der in Kürze erscheinende Statistische Bericht „Ausfuhr und Einfuhr Bayerns im Juni 2017“. Der Bericht kann im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).



Der Außenhandel Bayerns im Juni und im Jahr 2017

- vorläufige Ergebnisse -

Erdteil / Ländergruppe / Land
---
Warenuntergruppe

Ausfuhr
im Spezialhandel

Einfuhr
im Generalhandel

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

insgesamt

Veränderung
gegenüber dem
Vorjahres-
zeitraum

1 000 €

%

1 000 €

%

 

 

Juni

Europa

10 429 084

-1,7

10 136 171

1,4

dar.

EU-Länder (EU-28)

9 197 553

-1,5

8 995 712

1,2

dar.

Euro-Länder

5 856 866

1,2

5 210 297

-0,2

dar.

Frankreich

1 158 268

1,2

 582 455

-3,0

Italien

1 121 465

2,8

1 001 656

1,9

Österreich

1 264 249

-5,7

1 351 343

2,2

Vereinigtes Königreich

1 116 695

-18,1

 483 219

0,7

Polen

 595 571

2,5

 869 722

11,2

Tschechische Republik

 573 782

-0,5

1 117 432

2,3

Afrika

 248 870

1,8

 238 109

7,1

Amerika

2 158 547

-13,2

1 180 206

3,0

dar.

USA

1 603 377

-17,0

1 025 445

3,9

Asien

3 113 982

-0,7

3 082 942

8,0

dar.

Volksrepublik China

1 359 929

1,6

1 250 357

0,2

Australien-Ozeanien

 128 107

-21,9

 12 279

2,3

Verschiedenes¹)

 20 941

-

-100,0

 

Insgesamt

 

16 099 531

-3,3

14 649 707

2,9

 

dar.

Personenkraftwagen und Wohnmobile

 

2 773 975

-21,6

 955 593

-2,4

Maschinen²)

 

2 720 330

7,7

1 539 634

-6,7

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren³)

 

1 242 866

-8,9

1 172 186

-13,7

Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung

 

 961 664

0,8

 932 602

0,9

Elektronische Bauelemente

 

 259 133

-5,6

 960 585

11,7

Januar - Juni

Europa

61 169 282

3,9

61 411 651

6,4

dar.

EU-Länder (EU-28)

54 100 527

4,1

54 083 424

7,1

dar.

Euro-Länder

34 068 754

5,8

31 205 091

6,2

dar.

Frankreich

6 505 130

2,9

3 561 085

10,6

Italien

6 354 308

7,2

5 833 413

4,9

Österreich

7 520 873

3,0

8 178 381

7,2

Vereinigtes Königreich

6 979 200

-9,1

2 953 480

7,2

Polen

3 442 482

9,3

5 148 513

10,7

Tschechische Republik

3 277 298

4,8

7 016 477

9,5

Afrika

1 370 380

4,2

1 631 149

44,4

Amerika

14 234 123

8,2

7 317 050

6,0

dar.

USA

10 917 775

7,9

6 204 112

6,0

Asien

18 067 113

5,2

18 138 974

13,1

dar.

Volksrepublik China

7 725 534

2,7

7 364 114

4,0

Australien-Ozeanien

 809 438

-12,8

 73 151

0,2

Verschiedenes¹)

 30 084

216,0

  2

-99,1

 

Insgesamt

 

95 680 420

4,7

88 571 978

8,2

 

dar.

Personenkraftwagen und Wohnmobile

 

18 358 351

-7,7

5 444 981

0,8

Maschinen²)

 

15 469 126

11,0

9 621 856

7,0

Fahrgestelle, Karosserien, Motoren³)

 

7 727 686

6,1

7 431 352

2,5

Geräte zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung

 

5 616 577

6,5

5 569 416

6,3

Elektronische Bauelemente

 

1 513 887

-2,6

5 811 089

15,6

____________

¹) Schiffs- und Flugzeugbedarf, hohe See, nicht ermittelte Länder und Gebiete.

²) Warengruppen und -untergruppen der Ernährungswirtschaft und der Gewerblichen Wirtschaft (EGW Rev. 2002) EGW841 bis EGW859.

³) Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen.




  • Statistische Berichte:
    Ausfuhr und Einfuhr Bayerns
  • PDF der Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.