Auf einen Blick

Pressemitteilung

239/2017/35/M
München, den 28. September 2017

Inflationsrate in Bayern im September bei 1,8 Prozent

Energiepreise steigen weiter; Heizöl um knapp 14 Prozent teurer als im Vorjahr

 
Im Vergleich zum September des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,8 Prozent erhöht; im August hatte die Inflationsrate ebenfalls bei 1,8 Prozent gelegen. Die Preise für Kraftstoffe sind binnen Jahresfrist um 4,4 Prozent gestiegen; ein deutlich stärkerer Preisanstieg war hingegen bei Heizöl (+13,9 Prozent) zu beobachten. Deutlich verbilligt hat sich binnen Jahresfrist demgegenüber Gas (-4,8 Prozent). Das Preisniveau für Nahrungsmittel erhöhte sich im Jahresvergleich um 3,2 Prozent. Kräftig verteuert hat sich dabei Butter (+70,4 Prozent), aber auch die Preise von Molkereiprodukten wie Sahne (+33,8 Prozent) und Quark (+28,5 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich gestiegen. - Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen August im Gesamtniveau geringfügig um 0,2 Prozent gestiegen. Sowohl Kraftstoffe (+2,2 Prozent) als auch Heizöl (+4,6 Prozent) haben sich binnen Monatsfrist verteuert. Mit der Umstellung auf die Herbst- und Winterkollektion sind auch die Preise für Bekleidungsartikel (+6,3 Prozent) deutlich gestiegen.

 



 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im September 2017 bei +1,8 Prozent; im vorangegangenen August hatte sie ebenfalls bei +1,8 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind im Jahresvergleich um 3,2 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Ausgesprochen stark haben sich die Preise für Butter (+70,4 Prozent) erhöht. Verteuert haben sich zudem einzelne Molkereiprodukte. So sind u. a. die Preise für Sahne (+33,8 Prozent) und Quark (+28,5 Prozent) spürbar gestiegen. Auch Vollmilch (+18,2 Prozent) hat sich deutlich verteuert. Die Preise für Gemüse (-4,5 Prozent) hingegen sind binnen Jahresfrist spürbar gefallen.

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem September des Vorjahres um 13,9 Prozent gestiegen. Die Preise für Kraftstoffe haben sich binnen Jahresfrist um 4,4 Prozent erhöht. Stärkere Preisnachlässe waren bei Gas (-4,8 Prozent) zu beobachten. Strom (+3,0 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist hingegen verteuert.

 
Vergleichsweise entspannt verläuft im Landesdurchschnitt weiterhin die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem September des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,6 Prozent. Niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im September die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u.a. tragbare Computer (-3,8 Prozent) und digitale Kameras (-4,4 Prozent) günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (+0,2 Prozent) im Gesamtniveau geringfügig gestiegen. Verteuert haben sich binnen Monatsfrist Kraftstoffe (+2,2 Prozent) und Heizöl (+4,6 Prozent).

 
Mit der Umstellung auf die Herbst- und Winterkollektion sind auch die Preise für Bekleidungsartikel (+6,3 Prozent) weiter deutlich gestiegen. Noch stärker haben sich im September (+8,1 Prozent) die Preise für Butter erhöht.



Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat September 2017 enthält vorläufige Ergebnisse.

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, September 2017 mit Jahreswerten von 2014 bis 2016 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M1201C) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2012 bis September 2017 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

 
Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


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    für Bayern mit monatlichen Indexwerten
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