Auf einen Blick


Pressemitteilung

24/2017/33/C
München, den 07. Februar 2017

Baumobstanbauerhebung 2017 startet in Bayern

Rund 1 000 Betriebe werden befragt

 
Im ersten Halbjahr 2017 wird in Bayern wie im gesamten Bundesgebiet die Baumobstanbauerhebung durchgeführt. Hierbei werden rund 1 000 Inhaber und Leiter von landwirtschaftlichen Betrieben mit einer Baumobstanbaufläche von 0,5 Hektar und mehr durch das Bayerische Landesamt für Statistik befragt. Für die Erhebung besteht Auskunftspflicht.
 
Das Bayerische Landesamt für Statistik versendet in diesen Tagen die Anschreiben für die Durchführung der Baumobstanbauerhebung an die knapp über 1 000 betroffenen bayerischen Betriebe. Eine entsprechende Erhebung fand zuletzt im Jahr 2012 statt.
 
Alle landwirtschaftlichen Betriebe mit einer Anbaufläche für Baumobst in Bayern ab einer Größe von 0,5 Hektar werden um ihre Angaben gebeten. Die Meldung soll dabei online über das sichere Meldeverfahren IDEV der amtlichen Statistik erfolgen.
 
Die Ergebnisse der Baumobstanbauerhebung werden unter anderem Aufschluss darüber geben, ob sich die Baumobstfläche weiter verringert hat und welches die meist angebaute Apfelsorte beim Tafelobst ist.
 
Alle Betriebe werden über die bepflanzte Fläche bei Süß- und Sauerkirschen, Zwetschgen und Pflaumen, Mirabellen und Renekloden, sowie Äpfeln und Birnen befragt. Ebenso wird nach der Verwendung des Obstes nach Verwertungsobst und Tafelobst unterschieden. Bei Äpfeln und Birnen liegt das Augenmerk in der Erhebung auf den angebauten Sorten.
 
Hier sind auch die Anzahl der Bäume und deren Alter von besonderem Interesse. Daneben werden auch die Anbauflächen für Aprikosen, Pfirsiche, Quitten und Walnüsse erfragt.
 
Zur Auskunft verpflichtet sind Betriebsinhaber/-leiter, die mindestens 0,5 Hektar ihrer Fläche mit Baumobst als Hauptnutzung bewirtschaften. Aufgrund § 11a des Bundesstatistikgesetzes sind die auskunftspflichtigen Betriebe grundsätzlich angehalten ihre Angaben über das zur Verfügung gestellte Online-Meldeverfahren IDEV zu erteilen.
 
Mit den erhobenen Daten werden zum einen das nationale Interesse über den Obstanbau in Deutschland und zum anderen die statistischen Anforderungen der Europäischen Union zur pflanzlichen Erzeugung abgedeckt. Die Angaben der Obstanbauer werden somit für wichtige Erkenntnisse zur aktuellen Entwicklung der Betriebe und Anbauflächen benötigt.
 
Nach Aufbereitung der Erhebungsdaten ist mit der Veröffentlichung der Ergebnisse ab September 2017 zu rechnen.
 


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