Auf einen Blick


Pressemitteilung

294/2017/35/M
München, den 29. November 2017

Inflationsrate in Bayern im November bei 1,8 Prozent

Heizölpreise im aktuellen Monatsvergleich um mehr als fünf Prozent gestiegen

 
Im Vergleich zum November des Vorjahres sind die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 1,8 Prozent gestiegen; im Oktober hatte die Inflationsrate bei 1,5 Prozent gelegen. Die Preise für Kraftstoffe haben sich binnen Jahresfrist um 5,5 Prozent erhöht; ein deutlich stärkerer Preisanstieg war bei Heizöl (+15,6 Prozent) zu beobachten. Auch Strom (+3,2 Prozent) hat sich im Jahresvergleich verteuert. Leicht gefallen sind hingegen die Preise für Gas (-2,8 Prozent). Das Preisniveau für Nahrungsmittel erhöhte sich binnen Jahresfrist um 3,1 Prozent. Spürbar verteuert hat sich dabei Butter (+34,7 Prozent), aber auch die Preise von sonstigen Molkereiprodukten wie Sahne (+35,9 Prozent) und Vollmilch (+11,5 Prozent) sind im Vergleich zum Vorjahresmonat kräftig gestiegen. – Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen Oktober im Gesamtniveau leicht erhöht (+0,4 Prozent). Sowohl Heizöl (+5,2 Prozent) als auch Kraftstoffe (+3,0 Prozent) haben sich im November verteuert. Nachdem sich in den vorangegangenen Monaten der Butterpreis stetig und spürbar erhöht hat, war im November (-8,5 Prozent) erstmals wieder ein deutlicher Preisrückgang zu beobachten.

 



 
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im November 2017 bei +1,8 Prozent; im vorangegangenen Oktober hatte sie bei +1,5 Prozent gelegen.

 
Die Preise für Nahrungsmittel sind im Jahresvergleich um 3,1 Prozent gestiegen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise wiederum sehr unterschiedlich. Ausgesprochen stark haben sich die Preise für Butter (+34,7 Prozent) erhöht. Verteuert haben sich zudem weitere Molkereiprodukte. So sind u. a. die Preise für Sahne (+35,9 Prozent) und Schnittkäse (+15,3 Prozent) spürbar gestiegen.Auch Vollmilch (+11,5 Prozent) hat sich deutlich verteuert. Gemüse (-4,8 Prozent) hingegen hat sich binnen Jahresfrist verbilligt, während die Preise für Obst (+4,1 Prozent) gestiegen sind.

 
Am Energiemarkt sind die Preise für Heizöl gegenüber dem November des Vorjahres um 15,6 Prozent gestiegen. Die Preise für Kraftstoffe haben sich binnen Jahresfrist um 5,5 Prozent erhöht. Preisnachlässe waren bei Gas (-2,8 Prozent) zu beobachten. Strom (+3,2 Prozent) hat sich binnen Jahresfrist hingegen verteuert.

 
Vergleichsweise entspannt verläuft im Landesdurchschnitt weiterhin die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem November des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,7 Prozent. Niedriger als im Vorjahr waren wiederum auch im November die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (-3,7 Prozent) und digitale Kameras (-4,7 Pro-zent) günstiger beziehen als im Vorjahr.

 
Im Vergleich zum Vormonat sind die Verbraucherpreise (+0,4 Prozent) im Gesamtniveau moderat gestiegen. Die Preise für Kraftstoffe (+3,0 Prozent) und Heizöl (+5,2 Prozent) haben sich binnen Monatsfrist erhöht. Nachdem sich in den vorangegangenen Monaten der Butterpreis stetig und spürbar erhöht hat, ist er im November (-8,5 Prozent) erstmals wieder deutlich gefallen.



Hinweis:

Die Presseinformation zum Berichtsmonat November 2017 enthält vorläufige Ergebnisse.

Regionalisierte Zahlen stehen nicht zur Verfügung.

 
Endgültige und ausführliche Ergebnisse enthalten die in Kürze erscheinenden Statistischen Berichte "Verbraucherpreisindex für Bayern, November 2017 mit Jahreswerten von 2014 bis 2016 sowie tief gegliederten Ergebnissen nach Gruppen und Untergruppen“ (Bestellnummer: M1201C) und "Verbraucherpreisindex für Bayern mit monatlichen Indexwerten von Januar 2012 bis November 2017 sowie Untergliederung nach Haupt- und Sondergruppen" (Bestellnummer: M13013).

Die Berichte können im Internet unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen als Datei kostenlos heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Bezug von Druckausgaben erhalten Sie beim Vertrieb per E-Mail (ver-trieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205) oder Fax (Fax-Nr. 089 2119-3457).


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