Auf einen Blick


Pressemitteilung

30/2017/57/B
München, den 14. Februar 2017

Zahl der Studierenden auf Rekordniveau

An Bayerns Hochschulen nahmen 2016 gut 73 400 junge Menschen ein Studium auf

 
Im Wintersemester 2016/17 meldeten die Studierendenkanzleien der Hochschulen in Bayern 378 203 Studierende - 1 715 oder 0,5 Prozent mehr als im vorangegangen Wintersemester. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, begannen 2016 insgesamt 73 422 Frauen und Männer ein Studium. Im Vergleich zum Studienjahr 2015 ist damit ein leichter Rückgang der Studierenden im ersten Hochschulsemester zu verzeichnen (-1,1 Prozent).

 
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren nach den noch vorläufigen Meldungen der Studierendenkanzleien für das Wintersemester 2016/17 an den Hochschulen in Bayern 378 203 Studierende eingeschrieben. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester (376 488) stieg die Zahl der Studierenden damit noch einmal um 0,5 Prozent auf einen neuen Höchststand.

 
Nachdem die Zahl der Studienanfänger im Sommersemester 2016 mit 8 084 nur leicht über dem entsprechenden Vorjahressemester (7 933) gelegen hatte, war im Wintersemester (65 338) ein leichter Rückgang der Erstsemesterzahlen um 1,4 Prozent zu verzeichnen. Im gesamten Studienjahr 2016 begannen 73 422 Personen in Bayern erstmals ein Studium, das waren 801 oder 1,1 Prozent weniger als im Studienjahr davor.

 
An Universitäten begannen 44 276 junge Menschen im Studienjahr 2016 ihr Studium (-0,9 Prozent), die staatlichen Fachhochschulen verzeichneten ebenfalls einen geringen Rückgang an Erstimmatrikulierten (-0,8 Prozent). An nicht staatlichen Fachhochschulen begannen 10,6 Prozent weniger Studierende eine Hochschulausbildung als im Vorjahr. Allerdings waren in diesem Bereich mit 2 498 Erstimmatrikulationen nur 9,2 Prozent der Erststudierenden zu verzeichnen, die staatlichen Fachhochschulen meldeten 24 614.

 
36 883 oder 50,2 Prozent aller Erstimmatrikulierten im Studienjahr 2016 waren Frauen. In den Fächergruppen Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften und Geisteswissenschaften stellten Frauen über zwei Drittel (71,8 bzw. 70,0 Prozent). In dem Bereich Kunst, Kunstwissenschaft lag der entsprechende Anteil bei 64,3 Prozent.

 
Während die Zahl der Erstimmatrikulierten mit deutscher Staatsangehörigkeit (55 312) 2016 um 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag, stieg die Zahl der Ausländer, die in Bayern ein Studium aufnahmen um 2,0 Prozent auf 18 110 an. Damit hatte fast ein Viertel der Studienanfänger/-innen (24,7 Prozent) eine ausländische Staatsangehörigkeit. Rund 70,1 Prozent dieser Erstimmatrikulierten nahmen ein Universitätsstudium auf.



Ausführliche Ergebnisse finden Sie in Kürze unter
www.statistik.bayern.de/statistik/hochschulen




  • Statistische Berichte: Studierende an den
    Hochschulen Wintersemester 2016/17
  • Pressemitteilung

Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.