Auf einen Blick


Pressemitteilung

38/2017/16/Z
München, den 23. Februar 2017

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

Februar-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Traditionell dominiert jedes Jahr ein besonders wichtiges Thema eine der ersten Ausgaben der „Bayern in Zahlen“: Das Statistische Jahrbuch für Bayern. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Landesamts-Präsidentin Marion Frisch haben im Rahmen einer Pressekonferenz am 13. Januar 2017 das aktuell erschienene Jahrbuch 2016 und daraus einige wichtige Daten der Öffentlichkeit präsentiert. Darüber hinaus informieren sowohl ein aktueller als auch ein historischer Fachbeitrag über Bayerns Außenhandel mit einigen ost- und südeuropäischen Ländern.

 

 
Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Mikrozensus 2017 gestartet. Weiterer Beschäftigungsanstieg. Arbeitnehmerverdienste um 3% gestiegen. Leichtes Produktionsplus in der Industrie. 11% mehr Umsatz im Bauhauptgewerbe. 2% mehr Umsatz im Einzelhandel. 2% mehr Exporte und 6% mehr Importe. USA wichtigstes Exportland Bayerns. Umsatz und Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe gestiegen. Mehr Gästeankünfte und Übernachtungen. Jeder dritte landwirtschaftliche Betrieb Deutschlands liegt in Bayern. 18% weniger Verunglückte im Straßenverkehr.

 
Statistisches Jahrbuch für Bayern

Der wichtigste Termin im Jahreskalender des Bayerischen Landesamts für Statistik ist – stets zum Jahreswechsel – die Präsentation seines aktuellen Statistischen Jahrbuchs. Schließlich reflektiert das Werk nicht nur die Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamts, sondern ist auch eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Zusammen mit den Vorgängerausgaben ermöglicht es außerdem eine statistische Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte des Freistaates.

 
Pressekonferenz „Statistisches Jahrbuch für Bayern 2016“

„Heute haben wir es beim Statistischen Jahrbuch mit einer historischen Premiere im doppelten Sinne zu tun“ verkündete Innenminister Joachim Herrmann stolz. Zum einen präsentiert sich das Jahrbuch 2016 erstmals einer breiten Öffentlichkeit, zum anderen wird das seit 1894 erscheinende Standardwerk heuer erstmals am neuen Hauptsitz des Landesamts in Fürth vorgestellt. Eine große Schar an Medienvertreterinnen und -vertretern folgten den Ausführungen von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Landesamts-Präsidentin Marion Frisch. Rund 163 000 Daten auf über 660 Seiten umfasst die „gebundene Bilanz“ der amtlichen Statistik in Bayern in seiner 59. Auflage. Kompakt dargestellt wird der Ist-Zustand des Freistaates in 454 Tabellen und 68 Abbildungen „und bildet eine aussagekräftige Grundlage für politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Planungen, insbesondere für politische Entscheidungsprozesse“, wie Präsidentin Marion Frisch betonte.

 
Bayerischer Außenhandel und die Länder der EU-Osterweiterung 2004

Am 1. Mai 2004 traten Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern der Europäischen Union bei. Deren jeweilige Bedeutung für die bayerische Außenwirtschaft sowie deren unterschiedliche Positionen beim Ranking der Aus- und Einfuhrländer werden ausführlich beschrieben sowie in Tabellen und Grafiken veranschaulicht. Unter anderem zeigt sich, dass die Länder mit besonderer geografischer und/oder historischer Nähe zu Bayern immer mehr an Bedeutung für die bayerische Außenwirtschaft gewonnen haben.

 
Historisch: Bayerns Handelsbeziehungen zum Osten (1965 bis 1972)

Nach dem 2. Weltkrieg ging es im 20. Jahrhundert unter anderem auch darum, den Kontakt zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Staaten des Ostblocks zu fördern. Positive Entwicklungen zeigten sich aus bayerischer Sicht insbesondere in den Handelsbeziehungen mit diesen Partnerländern, wie die Statistik für die Jahre 1965 bis 1972 belegt: Bayerische Exporte in die Ostblockländer Sowjetunion, Ungarn, Tschechoslowakei, Polen, Rumänien, Bulgarien und Albanien waren überproportional zum Bundesdurchschnitt gestiegen. Zeitgleich gab es eine ungewöhnlich starke Belebung des bayerischen Importhandels mit diesen Ländern.

 
Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.



Die Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“ ist als Datei kostenlos abrufbar unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen.

Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201702: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-6270) oder Fax (089 2119-3457) bestellt werden.


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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.