Auf einen Blick


Pressemitteilung

72/2017/16/Z
München, den 30. März 2017

„Bayern in Zahlen“ neu erschienen

März-Ausgabe der Monatszeitschrift gedruckt und online erhältlich

 
Wechsel an der Spitze des Bayerischen Landesamts für Statistik: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet die bisherige Präsidentin Marion Frisch und begrüßt ihren Nachfolger Dr. Thomas Gößl im Rahmen eines großen Festaktes mit zahlreichen Ehrengästen. Amtliche Statistik und Städtestatistik tauschen sich zu gemeinsamen Themen wie Zensus und Bevölkerungsfortschreibung aus. Vorgestellt werden außerdem die Methodik der Strafverfolgungsstatistik einschließlich ihrer wichtigsten Ergebnisse zum Jahr 2015 sowie bayerische Ansätze für eine Reform der nationalen und internationalen Criminal-Statistik im Jahre 1871.

 
Statistik-Schlagzeilen aus Bayern

Weniger Eheschließungen am Valentinstag. Gesundheitsausgaben bei über 4 000 Euro je Einwohner. Zahl der Studierenden auf Rekordniveau. Industrie weiter auf Wachstumskurs. Auftragsbestand im Bauhauptgewerbe fast 16% über Vorjahresniveau. Wirtschaft auf Weltmärkten mit steigender Präsenz. Tourismus erfolgreich wie nie. Im Gastgewerbe fast 4% mehr Umsatz Schweinebestand bei 3,3 Millionen Tieren. 7% mehr Kfz-Neuzulassungen. Leichter Anstieg der Straßenverkehrsunfälle.

 
Arbeitskreis Städtestatistik zu Gast im Landesamt

Zum beiderseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch lädt das Landesamt für Statistik regelmäßig den Arbeitskreis Städtestatistik des Bayerischen Städtetags ein. Hauptthemen der letzten Tagung am 17. Januar 2017 waren der vergangene Zensus 2011, der Arbeitsstand zum kommenden Zensus 2021 sowie die Nutzungsmöglichkeiten der erhobenen Daten für die Städte. Ferner wurden die aktuellen Entwicklungen in der Bevölkerungsfortschreibung sowie der Vergleich der Fortschreibungsdaten mit denen des Melderegisters der Städte diskutiert.

 
Amtswechsel im Bayerischen Landesamt für Statistik

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verabschiedete am 2. März 2017 die bisherige Präsidentin des Landesamts für Statistik, Marion Frisch, und führte den neuen Präsidenten, Dr. Thomas Gößl, in sein Amt ein. Frau Frisch wechselt als Abteilungsleiterin für Recht, Planung und Bautechnik in das Innenministerium. Im Gegenzug verlässt Herr Dr. Gößl das Innenministerium, wo er zuletzt als Sachgebietsleiter zuständig war für die Statistik, die Bayerische Versorgungskammer, das Presse- und Medienrecht sowie das Glücksspielrecht.

 
Festakt zum Wechsel an der Spitze des Landesamts

Zur feierlichen Verabschiedung der bisherigen Präsidentin und Einführung des neuen Präsidenten lud Staatsminister Joachim Herrmann am 2. März 2017 zu einem Festakt in die Fürther Stadthalle ein. Vor zahlreichen Ehrengästen würdigten die Festredner in ihren Ansprachen und Grußworten die Leistungen der scheidenden Präsidentin Marion Frisch und begrüßten Herrn Dr. Gößl mit allen guten Wünschen als neuen Präsidenten. Neben Bayerns Innenminister Joachim Herrmann waren dies Georg Luber – amtierender Vizepräsident des Landesamts, Dieter Sarreither – Präsident des Statistischen Bundesamts, Jürgen Wayand – Vertreter der Statistischen Landesämter und Amtsleiter des Statistischen Landesamts Bremen sowie Volker Birmann – stellvertretender Vorsitzender des Gesamtpersonalrats des Bayerischen Landesamts für Statistik.

 
Strafverfolgungsstatistik in Bayern 2015

Interessante Einblicke in die Inhalte und Methodik der Strafverfolgungsstatistik vermit-telt der fundierte Fachbeitrag. Aktuelle Ergebnisse für das Jahr 2015 und zeitliche Entwicklungsverläufe belegen, dass Aburteilungen und Verurteilungen zahlenmäßig allgemein rückläufig sind. Dabei hat bei den Verurteilten der Anteil der Erwachsenen zugenommen und der Anteil der Frauen abgenommen. Die Verurteilungen wegen Bankrott sind gestiegen und die aufgrund von Verkehrsdelikten weniger geworden. Außerdem erklärt der Autor, warum eine vergleichende Aussage über das kriminelle Potenzial von Deutschen und Nichtdeutschen kaum möglich ist.

 
Historisch: Reformansätze für die Criminal-Statistik (aus dem Jahre 1871)

Verglichen mit der Situation im Jahre 1871 darf sich die Amtliche Statistik heute glücklich schätzen über die qualitativ hochwertigen Möglichkeiten zur Erfassung, Auswertung und Vergleichbarkeit statistischer Daten. Dr. Georg Mayr, damaliger Vorstand des Königlich Bayerischen Statistischen Bureau, plädierte in seiner Vorlage für den vom 10. bis 17. August 1872 in St. Petersburg stattfindenden Internationalen Sta-tistischen Congress für eine Reform der nationalen und internationalen Criminalstatistik auf der Basis neuer und inhaltlich abgestimmter „Zählkarten“. Sein großes Ziel war die Schaffung einer einheitlichen Erfassung der Daten zum Zwecke einer besseren nationalen wie internationalen Vergleichbarkeit der Statistikergebnisse.

 
Bayerischer Zahlenspiegel

Abschließend bringt der Bayerische Zahlenspiegel in Form von Tabellen und Graphiken die aktuell wichtigsten bayerischen Eckdaten auf den Punkt.



Die Monatszeitschrift „Bayern in Zahlen“ ist als Datei kostenlos abrufbar unter www.statistik.bayern.de/veroeffentlichungen. Die Druckausgabe (Bestell-Nr. Z10001 201703: Einzelheft 4,80 €, Jahresabonnement 46,- €) kann beim Vertrieb per E-Mail (vertrieb@statistik.bayern.de), Telefon (089 2119-3205 und 0911 98208-6270) oder Fax (089 2119-3457) bestellt werden.

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Nachdruck - auch auszugsweise - mit Quellenangabe erwünscht.