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Pressemitteilung zu Laufende Wirtschaftsrechnungen

213k/2026/42/O
Fürth, den 7. August 2026

Aktualisierung der Grafik zur Pressemitteilung Nr. 213 vom 07. August 2026: Wo bleibt mein Geld? Landesamt für Statistik sucht teilnehmende Haushalte für Befragung zu Konsumausgaben

Ein Blick in die Ergebnisse zeigt: Bayerische Haushalte gaben 2023 durchschnittlich 20 Euro pro Monat für Obst aus

In der Grafik der Pressemitteilung 213/2026/42/O vom 07. August 2026 ist die Einheit nicht richtig. Es muss heißen: Anteil an den Ausgaben privater Haushalte für frisches oder gekühltes Obst in Bayern 2023 in Prozent.

Der Sommer ist da – Erntezeit für Beeren, Pfirsiche, Melonen und viele andere Obstsorten. Nach Ergebnissen der Unterstichprobe der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) leisteten sich private Haushalte in Bayern im Jahr 2023 durchschnittlich pro Monat für 20 Euro frisches Obst, das sind 6 Prozent der Ausgaben für Nahrungsmittel. Die Ergebnisse der fünfjährlichen EVS und den dazwischenliegenden Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR) zeigen, wofür die privaten Haushalte in Deutschland ihr Geld ausgeben. Sie liefern damit wichtige Daten für die Sozial- und Wirtschaftspolitik und fließen zum Beispiel in die Berechnung des Warenkorbs des Verbraucherpreisindex und letztlich der Inflationsrate ein.

Für die LWR 2026 werden noch Haushalte gesucht: Sie erfassen einen Monat lang ihre Einnahmen und Ausgaben, wahlweise per App oder auf Papier und erhalten als Dankeschön 90 Euro.

Fürth. Nach Ergebnissen der Unterstichprobe der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) gaben private Haushalte in Bayern im Jahr 2023 im Durchschnitt 20 Euro pro Monat für frisches oder gekühltes Obst aus. Davon entfällt mit rund 28 Prozent anteilig am meisten auf Stein‑ und Kernobst wie Äpfel und Birnen, gefolgt von Datteln, Feigen und tropischen Früchten mit 21 Prozent sowie Beeren mit 20 Prozent. Die durchschnittlichen Ausgaben beziehen sich auf das ganze Jahr sowie über alle Haushaltsgrößen und -zusammensetzungen.

 - Öffnet große Ansicht

Insbesondere Haushalte mit einem Einkommen unter 1 250 Euro gesucht
Für die Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR) 2026 werden noch teilnahmebereite Haushalte gesucht, die einen Monat lang ihre Einnahmen und Ausgaben dokumentieren. Das geht bequem per App oder klassisch auf Papier. Haushalte, die über die App teilnehmen, können erstmals in 2026 ihre Kassenbons direkt abfotografieren und somit ihre Ausgaben schnell und unkompliziert dokumentieren. Die App macht damit insbesondere die Erfassung der Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke einfacher. Wer im Jahr 2026 teilnimmt, erhält 90 Euro und sieht, wofür privat wie viel Geld fließt. Anmelden kann man sich unter www.lwr.de/teilnahme.

In Bayern werden insbesondere noch Haushalte mit einem Einkommen unter 1 250 Euro gesucht sowie Haushalte mit volljährigen Kindern, Mehrgenerationenhaushalte und Haushalte, in denen der oder die Hauptverdienende selbstständig oder freiberuflich tätig ist.


Methodische Hinweise:
Die Laufenden Wirtschaftsrechnungen (LWR) finden in den Jahren zwischen zwei Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS) statt. Die EVS ist mit einem Stichprobenumfang von rund 80 000 Haushalten die größte freiwillige Haushaltserhebung der amtlichen Statistik. Sie wird alle fünf Jahre durchgeführt – zuletzt 2023. Dabei machen die Haushalte Angaben zu ihren Einnahmen und Ausgaben, ihrem Geld- und Immobilienvermögen sowie der Ausstattung mit ausgewählten Gebrauchsgütern. So liefert die EVS einen tiefen Einblick in die Ausgabenstrukturen der privaten Haushalte und zeichnet ein differenziertes Bild der wirtschaftlichen Lebenssituation der Bevölkerung in Deutschland. Die Konsumausgaben sind für den Warenkorb relevant, der die Basis für den Verbraucherpreisindex bzw. die Inflationsrate ist. Die Struktur des Warenkorbs wird aus den EVS-Daten generiert und mithilfe der LWR-Daten aktualisiert.