Pressemitteilung zum Verarbeitenden Gewerbe
Fürth, den 8. September 2026
Auftragseingänge der Bayerischen Industriebetriebe steigen im Juli 2026 um mehr als elf Prozent
Umsätze gehen um 1,0 Prozent zurück, Personal verringert sich um 1,6 Prozent
Das Verarbeitende Gewerbe Bayerns verzeichnet im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat ein nominales Umsatzminus von 1,0 Prozent auf rund 40,9 Milliarden Euro. Nach Feststellung des Bayerischen Landesamts für Statistik nehmen die Auslandsumsätze im selben Zeitraum um 4,0 Prozent auf rund 23,7 Milliarden Euro ab. Die Exportquote beträgt 58,0 Prozent. Die Umsätze mit den Ländern der Eurozone nehmen um 0,2 Prozent zu, ihr Anteil am Gesamtumsatz beläuft sich auf 20,3 Prozent. Die Nachfrage nach bayerischen Industriegütern erhöht sich preisbereinigt um 11,7 Prozent. Der Personalstand gibt um 1,6 Prozent nach.
Fürth. Im Juli 2026 verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe Bayerns einen Umsatzrückgang von nominal 1,0 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Verarbeitende Gewerbe, bezogen auf den Berichtskreis „Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten“, umfasst hierbei auch immer den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entfallen von den 40,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz 23,7 Milliarden Euro auf Umsätze mit dem Ausland (-4,0 Prozent) und darunter rund 8,3 Milliarden Euro auf Umsätze mit den Ländern der Eurozone (+0,2 Prozent). Die Anteile der Auslandsumsätze und der Umsätze mit den Eurozonenländern am Gesamtumsatz machen
58,0 bzw. 20,3 Prozent aus.
Die Nachfrage nach Gütern des Verarbeitenden Gewerbes erhöht sich im Juli 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 11,7 Prozent. Maßgeblich für die positive Entwicklung sind dabei mehrere Großaufträge. Die Bestelleingänge aus dem Inland erhöhen sich um 25,3 Prozent deutlich und die aus dem Ausland um 3,6 Prozent spürbar.
Der Personalstand des Verarbeitenden Gewerbes liegt Ende Juli 2026 bei 1,156 Millionen Beschäftigten. Das sind fast 19 100 Personen bzw. 1,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Damit liegt die Zahl der Beschäftigten nun bereits den 27. Monat in Folge unter dem entsprechenden Vorjahreswert.
Hinweise:
Mehr Ergebnisse enthalten die Statistischen Berichte, die (voraussichtlich) in KW 37/2026 erscheinen:
„Verarbeitendes Gewerbe in Bayern im Juli 2026“ (Bestellnummer: E1101C 202607)
„Index des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe in Bayern im Juli 2026“ (Bestellnummer: E1300C 202607).
Download als .pdf unter: www.statistik.bayern.de/statistik/wirtschaft_handel/verarbeitendes_gewerbe.
Weitere kostenlos abrufbare Ergebnisse zum Auftragseingangsindex finden Sie online in unserer GENESIS Datenbank unter: https://www.statistikdaten.bayern.de/genesis/online.
