Demographischer Wandel in Bayern

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Schrumpfung, Alterung und Internationalisierung sind die drei Säulen des demographischen Wandels.
Diese grundlegenden Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur unserer Gesellschaft laufen „raum-zeitlich differenziert“ ab:
Während sich Räume, die stark von Außenmigration profitieren, durch Zuwanderer auch in Zukunft ein weiteres Bevölkerungswachstum und eine jüngere Altersstruktur sichern können, sind Abwanderungsregionen den demographischen Kräften ungebremster unterworfen. Denn die konstant niedrige Fertilität seit Mitte der 1970er Jahre hat zu einem demographischen Übergang von einem Geburtenplus hin zu einem Sterbefallüberschuss geführt, der insbesondere in ländlicheren Gebieten nicht mehr durch positive Wanderungssalden ausgeglichen werden kann.

Um die Auswirkungen der regional unterschiedlichen Konstellationen von Fertilität, Mortalität und Migration sichtbar zu machen, berechnet das Kompetenzzentrum Demographie des Bayerischen Landesamts für Statistik (LfStat) regelmäßig Bevölkerungsvorausberechnungen für verschiedene regionale Einheiten und in unterschiedlicher soziodemographischer Untergliederung:

  • Bevölkerungsvorausberechnungen
  • Annahmenbildung im Bereich
    Auslandszuwanderung