Auf einen Blick

Erwerbstätigkeit

 
In der Statistik der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer, der Beschäftigungsstatistik, werden alle Arbeitnehmer einschließlich der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten nachgewiesen, die kranken-, renten-, pflegeversicherungspflichtig und/oder beitragspflichtig nach dem Recht der Arbeitsförderung sind oder für die von den Arbeitgebern Beitragsanteile nach dem Recht der Arbeitsförderung zu entrichten sind. Nicht nachgewiesen werden dagegen der weitaus überwiegende Teil der Selbständigen, die mithelfenden Familienangehörigen sowie die Beamten.

 
Die Beschäftigungsstatistik ist eine Sekundärstatistik, die von der Bundesagentur für Arbeit den Statistischen Ämtern zur Verfügung gestellt wird. Sie beruht auf dem integrierten Meldeverfahren der Arbeitgeber zur Sozialversicherung (gesetzliche Kranken-/Renten- und Pflegeversicherung) und zur Arbeitslosenversicherung der Bundesagentur für Arbeit.

 
Dieses Verfahren verlangt von den Arbeitgebern für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten einheitliche Meldungen, die unter anderem Angaben zum Alter, Geschlecht, Ausbildung, Wohn- und Arbeitsort, ausgeübten Beruf und zum Wirtschaftszweig enthalten. Dadurch sind Auswertungen in tiefer sachlicher und regionaler Gliederung möglich.

 
Die Ergebnisse der Beschäftigungsstatistik gelten grundsätzlich für einen Zeitraum von drei Jahren (ab dem jeweiligen Berichtsstichtag) als vorläufig und können – bei erkennbar wichtigem Berichtigungsbedarf – binnen dieses Zeitraums von der Bundesagentur für Arbeit korrigiert werden.

 
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