Sonderbereiche

Sonderbereiche beschreiben zwei besondere Wohnformen, in der Menschen in einer Einrichtung zusammen wohnen. Das sind zum einen Wohnheime, wie beispielsweise Studierenden- oder Arbeiterwohnheime, bei denen von einer eigenen Haushaltsführung ausgegangen werden kann. Zum anderen sind es Gemeinschaftsunterkünfte, in denen Bewohnerinnen und Bewohner in der Regel keinen eigenen Haushalt führen, sondern durch die jeweiligen Betreiber der Unterkunft längerfristig versorgt und/oder betreut werden. Zu den Gemeinschaftsunterkünften zählen beispielsweise Alten- und Pflegeheime, psychiatrische Einrichtungen, Justizvollzugsanstalten oder Gemeinschaftsunterkünfte von Flüchtlingen. Hinzu kommen Mischformen, die in der Erhebung entsprechend berücksichtigt und erfasst werden.

Wie läuft die Befragung an Sonderbereichen ab?

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

In den Vorbereitungen zum Zensus 2021 werden kommunale, freie oder private Träger von Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften sowie Einrichtungen ohne (bekannten) Träger kontaktiert. Mit ihrer Mithilfe werden vorliegende Informationen über die Einrichtung überprüft oder ergänzt. Es werden dabei keine Personendaten der Bewohner abgefragt.

Sie sind Träger einer Einrichtung, wurden aber noch nicht angeschrieben? Dann können Sie sich unter der E-Mail-Adresse: sonderbereiche-zensus@statistik.bayern.de melden.